Medizintechnik: Behörde sieht neue Mängel bei Beatmungsgeräten von Philips
Das niederländische Unternehmen verkauft unter anderem Produkte im Bereich Gesundheitstechnologie.
Foto: ReutersDie US-Gesundheitsbehörde FDA warnt vor dem Einsatz von Beatmungsgeräten des niederländischen Medizintechnikunternehmens Philips. Es gebe ein Problem mit dem Luftbefeuchter eines Schlaftherapiegeräts, teilte die FDA am Mittwoch mit.
Patienten hätten sich über Feuer, Rauch, Verbrennungen und andere Anzeichen von Überhitzung bei der Verwendung des Geräts beklagt. Philips hat den Mangel eigenen Angaben zufolge selbst bei der Behörde gemeldet, nachdem eine Überprüfung insgesamt 270 Beschwerden innerhalb der letzten drei Monate ergeben hatte.
Der in Amsterdam ansässige Konzern stehe diesbezüglich in Kontakt mit der FDA. In der Vergangenheit gab es bereits Probleme mit defekten Beatmungsgeräten. Eine lang andauernde Rückrufaktion hatte in den Jahren 2021 bis 2022 mehr als zwei Drittel des Marktwerts von Philips vernichtet. An der Börse tauchten die Aktien des Unternehmens in der Spitze um mehr als sieben Prozent ab.