Luftfahrt: Warburg und Berkshire kaufen Triumph für drei Milliarden Dollar
Die Beteiligungsgesellschaften Warburg Pincus und Berkshire Partners übernehmen den US-Luftfahrtzulieferer Triumph. Der Kaufpreis betrage rund drei Milliarden Dollar, teilte Triumph am Montag mit.
Das im US-Bundesstaat Pennsylvania ansässige Unternehmen, das auch Militär- und Verkehrsflugzeuge wartet, hat nach Daten der LSEG eine Marktkapitalisierung von etwa 1,45 Milliarden Dollar.
Seine langfristigen Schulden beliefen sich Ende September auf rund 960 Millionen Dollar. Die Transaktion werde voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 abgeschlossen sein, den Anlegern winken dabei 26 Dollar je Triumph-Aktie. An der Börse kam das gut an, im vorbörslichen Handel legten die Papiere um 35,5 Prozent zu.
Triumph bietet eine Reihe von Ersatzteilen für Verkehrs- und Militärflugzeuge an, darunter Triebwerksteile und eingebaute Systeme. Zu den größten Kunden zählen die Erstausrüster. Letztes Jahr verkaufte das Unternehmen seine Sparte für die Produktbetreuung an den Konkurrenten AAR Corp. für 725 Millionen Dollar, um sich auf dem Ersatzteilmarkt schneller zu etablieren.
Es ist nicht das erste Mal, dass Warburg Pincus und Berkshire bei einem Geschäft im Bereich Luft- und Raumfahrt zusammenarbeiten. Im Jahr 2019 investierten sie in die Consolidated Precision Products Corp. und rekapitalisierten sie, wie sie damals mitteilten.