Schlafmangel: Warum Müdigkeit die Zusammenarbeit ruiniert
Ist der Chef ein Monster, ist er vielleicht müde.
Foto: Illustration: Miriam Migliazzi & Mart KleinUm sieben Uhr morgens ist Jörg Schäfers Flug in Düsseldorf gelandet, eben stand er noch am Gepäckband, jetzt ist es gerade mal acht, er sitzt am Konferenztisch, atmet durch – und schon nach wenigen Minuten meldet sich sein Körper.
Am Vorabend war Schäfer in Chicago gestartet. Der Nachtflug dauerte neun Stunden. Schäfer schlief nur kurz und unruhig, wie so oft. Ihm und seinem Bruder gehört GTP Schäfer, ein Zulieferer für die europäische Gießereiindustrie. Das Unternehmen hat etwa 100 Mitarbeiter und produziert in Deutschland und den USA, mit zwei Betriebsgesellschaften in Indien und China. Daher sitzt Jörg Schäfer oft im Flugzeug.
Im Konferenzraum holt ihn sofort die Müdigkeit ein. Und er merkt: Den anderen geht es genauso. Die Kollegen diskutieren zwar kontrovers, aber viel Produktives kommt dabei nicht herum. Wir lösen keine Probleme, sondern schaffen neue, denkt Schäfer. Wir beseitigen keine Konflikte, sondern provozieren Missverständnisse. Wir klären keine Verantwortlichkeiten, sondern weisen Schuld zu. „Wer müde ist, argumentiert weniger konstruktiv und emotionaler“, sagt Schäfer. „Darunter leiden das ganze Team und die Qualität der Arbeit.“
Mit dieser Einschätzung steht Schäfer nicht allein. Sicher, noch immer gibt es Topmanager und Politiker, die damit prahlen, wie wenig Schlaf sie brauchen. Tesla-Chef Elon Musk, US-Präsident Donald Trump oder Apple-Chef Tim Cook zum Beispiel brüsten sich mit der Behauptung, Wenig-Schläfer zu sein.
Doch im Zeitalter der Achtsamkeit gewinnt die gesunde Nachtruhe eine neue, fast existenzielle Bedeutung. Auch weil sich die Wissenschaft längst einig ist: Wenig schlafen ist kein Grund für falschen Stolz – sondern Grund zur Sorge. Wer morgens müde ins Büro kommt, trifft nicht nur schlechtere, riskantere Entscheidungen. Sondern Schlafmangel belastet auch das Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeitern, belegen neue Untersuchungen – ist Gift für Teamführung und Zusammenarbeit.
Sport und Bewegung
Auch wenn es schwer fallen mag: Wer sich vor dem Schlafen gehen an der frischen Luft bewegt, bekommt den Kopf frei und schläft besser ein und durch. Dafür reicht schon ein Spaziergang an der frischen Luft - es muss ja nicht gleich das Power-Workout-Programm sein.
Foto: dpaDen Job Job sein lassen
Guter Schlaf hat viel mit Abschalten zu tun. Also schalten Sie Diensthandy und E-Mails aus, sobald Sie nach Hause kommen und kümmern Sie sich um Ihre Lieben und sich - und nicht um den cholerischen Chef.
Foto: dpaZeit mit geliebten Menschen verbringen
Apropos Ihre Lieben: Nachdem Sie die letzten acht bis zehn Stunden mit Kollegen und Chefs verbracht haben, die Sie sich nur indirekt aussuchen können, verbringen Sie abends Zeit mit Familie, Kindern, Freunden oder Ihrem Goldfisch. Hauptsache, es ist etwas Lebendiges, das Sie mögen. Das entspannt enorm und sorgt für einen anderen Blick auf den Tag. Zumindest, wenn Sie sich mit Menschen beschäftigen.
Foto: WirtschaftsWocheDen Tag Revue passieren lassen
Manchen Menschen hilft es, vor dem Schlafen gehen zehn Minuten zu meditieren. Sollte Ihnen der Spiritismus abgehen, lassen Sie einfach den Tag noch einmal an Ihrem inneren Auge vorbei ziehen - und zwar nur die guten Dinge. Konzentrieren Sie sich auf das, was gut gelaufen ist.
Foto: WirtschaftsWocheEine to-do-Liste machen
Bevor Sie sich ins Bett legen, tragen Sie kurz - schriftlich oder in Gedanken - zusammen, was Sie am nächsten Tag erwartet: Der Hund muss zum Tierarzt, Sie wollten Milch kaufen, den Müll runter tragen, die Präsentation fertig stellen und abends mit den Kollegen Fußball spielen. So klären sie Ihre Gedanken und schlafen besser ein.
Foto: WirtschaftsWocheLesen
Statt zum Einschlafen Fern zu schauen oder sich auf dem Smartphone Youtube-Videos anzusehen, lesen Sie lieber ein Buch. Das ist gut für die grauen Zellen und müde macht es auch.
Foto: dpaDas weiß auch Lennart Knaack, Mitinhaber des Kölner Schlaflabors Intersom. Der Arzt therapiert seit mehr als 20 Jahren Menschen mit entsprechenden Störungen. „Wer dauerhaft unter Schlaflosigkeit leidet“, sagt der Experte, „lebt oft zurückgezogen und wird depressiv.“ Und das führe fast zwangsläufig zu aggressivem Verhalten. Knaack: „Konflikte mit dem Chef und den Kollegen sind dann programmiert.“
Die einen Betroffenen nehmen jede Kritik persönlich und reagieren mit Gegenangriffen statt mit Einsicht. Die anderen kommunizieren Arbeitsaufträge ungenau und ärgern sich infolgedessen über scheinbar unfähige Mitarbeiter. Statt höflicher Aufforderungen formulieren die Menschen lieber schroffe Anweisungen.
06.00 bis 08.00 Uhr: In die Gänge kommen
Sobald der Morgen dämmert, Licht in unsere Augen dringt, wird die Produktion des Gute-Nacht-Hormons Melatonin gedrosselt. Herzschlag, Blutdruck und Adrenalinspiegel steigen an. Und katapultieren den Morgentyp aus den Federn. In dieser Zeit ist das Risiko höher, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, weil das Blut noch dickflüssig ist und die Gefäße eng sind.
Quelle: Lothar Seiwert, Zeit ist Leben, Leben ist Zeit
Foto: Fotolia08.00 bis 10.00 Uhr: Nur keinen Stress
Der Geist wacht langsam auf. Bestimmte Medikamente und Alkohol wirken drei- bis fünfmal so stark wie abends. Um diese Zeit ist die Körperabwehr geschwächt. Und die Schmerzempfindlichkeit am höchsten. Wenn Sie nun schon in der Arbeit sitzen, dann erledigen Sie erst Aufgaben, die nicht Ihre ganze Geisteskraft verlangen.
10.00 bis 12.00 Uhr: Hochzeit für das Gehirn
Die Leistungsfähigkeit erreicht zwischen 10 und 11 Uhr das Maximum, hält sich eine Weile und beginnt ab halb 12 langsam abzuflauen. Zu keiner Zeit des Tages arbeitet das Kurzzeitgedächtnis so gut. Die Gute-Laune-Hormone sind aktiv, die Kreativität sprudelt. Knacken Sie komplizierte theoretische Probleme in den späten Vormittagsstunden, melden Sie sich für diese Zeit zu Prüfungen an.
12.00 bis 15.00 Uhr: Zeit für eine Pause
Die Leistungskurve fällt stark ab. Der Körper braucht nun Energie - in Form von leichter Nahrung und einer kleinen Pause. Falls Sie nur eine kurze Pause haben und weiterarbeiten müssen: Legen Sie sich in diese Zeit Routineaufgaben und erledigen Sie diese ohne Hast.
15.00 bis 17.00 Uhr: Das zweite Tageshoch
Die Leistungskurve steigt wieder an. Atem und Puls erreichen Spitzenwerte. Manuelle Tätigkeiten, die Geschicklichkeit und Tempo erfordern, gehen nun am leichtesten von der Hand. Nun sollten Sie wichtige Arbeiten erledigen, Vokabeln pauken oder einen Vortrag halten.
17.00 bis 19.00 Uhr Hochzeit für Fitness
Eine neue Spitzenzeit für Ausdauertraining: Jetzt müssten Sie die Stresshormone des Tages abjoggen. Wer nun Zeit und Schweiß ins Fitness-Studio investiert, erntet das höchste Muskelwachstum.
19.00 bis 21.00 Uhr: Die Stunden der Sinne
Während die Denkleistung nachlässt, erreichen die Sinnesorgane Augen, Ohren und Nase ihr Leistungsmaximum. Die beste Zeit für Musik, Theater - oder ein anregendes Gespräch.
21.00 bis 23.00 Uhr: Die Stunden der Angst
Der Adrenalinspiegel sinkt. Der Melatonin-Spiegel steigt an. Das Gute-Nacht-Hormon signalisiert dem Körper: Aktivitäten reduzieren. Die Infektabwehr ist nun besonders aktiv. Dagegen arbeitet die Verdauung auf Sparflamme. Um diese Zeit sinkt die Laune, Gefühle wie Aggressivität und Angst stellen sich verstärkt ein. Einsamkeit ist in diesen Stunden am schwersten zu ertragen.
23.00 bis 01.00 Uhr: Murmeltierzeit
Die Zeit des tiefsten Schlafs. Wer jetzt gut schläft, erholt sich doppelt. Und schläft sich jung. Wer wach bleibt: Die Reaktionsfähigkeit sinkt stark ab. Um 24 Uhr macht sich die Ur-Furcht bemerkbar - nun ist man besonders schreckhaft.
01.00 bis 03.00 Uhr: Ab ins Land der Träume
Nach der Tiefschlafphase folgt die Traumphase. Wer in dieser Zeit wach wird, hat oft größere Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen, als zu einer früheren oder späteren Stunde.
Foto: Fotolia03.00 bis 06.00 Uhr: Die Stunde des Wolfs
Etwa um vier Uhr schlägt die Stunde des Wolfs. Schmerzen empfinden wir stärker, die Gedanken sind schwarz. Nur nicht grübeln, lieber aufstehen und ablenken. Körper und Geist haben ihren biologischen Tiefpunkt erreicht.
Foto: Fotolia
Diese Einsicht setzt sich langsam auch in den obersten Chefetagen durch: Amazon-Chef Jeff Bezos etwa schläft jede Nacht acht Stunden. Die Medienunternehmerin Arianna Huffington hat dem Thema sogar ein ganzes Buch gewidmet. In ihrer „Schlaf-Revolution“ beschreibt sie, wie sie ihre nächtlichen Gewohnheiten umstellte und nun ein ausgeglicheneres Leben führt. Zu dieser Umstellung gehörten nicht nur eine gesündere Ernährung und mehr Sport, sondern auch die Verbannung sämtlicher Technologie vom Nachttisch.
Denn längst ist klar: Das blaue Licht von Handy- und Laptopbildschirmen verhindert ruhigen Schlaf. Trotzdem missachten die meisten den Rat von Wissenschaftlern, das Smartphone aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Eine US-Umfrage ergab: Jeder fünfte unter 25-Jährige blickt immer auf sein Handy, wenn er nachts aufwacht.
Kein Wunder, dass sich viele Menschen über die Qualität ihres Schlafes beklagen. In einer Forsa-Umfrage sagten 42 Prozent der Teilnehmer, sie würden grundsätzlich schlecht schlafen. Hauptgrund war bei 55 Prozent eine schlechte Zeiteinteilung: Die Teilnehmer erklärten, sie kämen zu spät ins Bett und mussten zu früh wieder raus. Das könnte unter anderem daran liegen, dass die Deutschen auch wesentlich früher aufstehen als andere EU-Länder – nämlich um 6.23 Uhr. Die Briten stehen im Durchschnitt erst eine halbe Stunde später auf, die Spanier sogar erst um 7.36 Uhr.
Während Führungskräfte ihr Murmeltierpotenzial aus eigener Betroffenheit überdenken, widmen sich die beiden Forscher Cristiano Guarana (Indiana-Universität) und Christopher Barnes (Universität Washington) den müden Managern aus wissenschaftlicher Perspektive. In den vergangenen Jahren haben sie eine Reihe verschiedener Studien veröffentlicht, in denen sie sich dem Zusammenhang zwischen Schlaf und Führungsqualitäten widmeten. Demnach erschwert es Schlafmangel nicht nur, Konflikte im Job ruhig zu lösen. Unausgeschlafene Führungskräfte sind demnach auch weniger inspirierend, ihre Teams sind unmotivierter, und die Grundstimmung im Unternehmen ist feindseliger.
Offenbar fehlt müden Managern die Energie, die Angestellten zu begeistern, Ziele zu kommunizieren und Stimmungen wahrzunehmen.
Aber nicht nur die Vorgesetzten sollten ihre Schlafgewohnheiten dringend überdenken – auch müde Angestellte ohne Personalverantwortung schaden dem Team. Zu diesem Fazit kommen Guarana und Barnes in einer neuen Studie, für die sie über mehrere Monate hinweg knapp 300 Angestellte und deren direkte Vorgesetzte kontaktierten. Die Befragten arbeiteten in verschiedenen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und waren im Schnitt 35 Jahre alt.
Bei der Befragung entdeckten die Forscher nicht nur, dass sich die Angestellten ausgeschlafener Chefs positiv über ihre Vorgesetzten äußerten. Mehr noch: Je schlechter die Befragten schliefen, desto negativer bewerteten sie das Arbeitsverhältnis. „Müde Führungskräfte und Angestellte behandeln sich gegenseitig schlechter“, sagt das Forscherduo, „und darunter leidet ihre Beziehung.“ Offenbar ist der schlaflose Erfolgsmanager ein Mythos, entstanden durch falsch verstandene Selbstdarstellung.
Wer langfristig und nachhaltig denkt, glaubt an solche Legenden nicht mehr. Im Gegenteil: Er versucht, sie aktiv zu bekämpfen. Zum Beispiel Matthias Laue, Geschäftsführer des Büroartikelherstellers Durable aus dem sauerländischen Iserlohn mit insgesamt fast 700 Mitarbeitern. Er kennt die Fälle junger Führungskräfte, die wenig Schlaf nicht als Makel, sondern als Auszeichnung verstehen: „Solchen Menschen muss man klarmachen, dass lange Arbeitszeiten nicht unbedingt etwas mit besonders hoher Produktivität zu tun haben“, sagt Laue.
Er leitet das Unternehmen seit mehr als zehn Jahren – ein stressiger Job mit viel Verantwortung. Trotzdem schläft er pro Nacht zwischen sieben und acht Stunden. „Auf lange Sicht leidet unter dem Schlafmangel des Einzelnen das ganze Unternehmen“, sagt Laue. Um den Schlaf seiner Mitarbeiter zu fördern, greift Laue auf eine simple Methode zurück: „Wenn ich von einem Mitarbeiter eine Mail bekomme, bei der mir die Uhrzeit komisch vorkommt, dann spreche ich ihn darauf an.“
Davon profitiert nicht nur die Gesundheit des Mitarbeiters, sondern auch die Bilanz des Unternehmens. Die deutsche Wirtschaft verschleudert durch Müdigkeit am Arbeitsplatz laut einer Studie der Denkfabrik Rand Europe pro Jahr rund 60 Milliarden Dollar. Denn wer zu wenig schläft, arbeitet ineffektiv, verschenkt Zeit und Ressourcen. Wer bei Teambesprechungen tagträumt, anstatt sich zu beteiligen, verzögert die Problemlösung. Wer Aufträge schlampig kommuniziert, braucht länger für die Nacharbeit. Laut der Rand-Studie müsste sich dafür nicht viel ändern. Würden alle Deutschen, die weniger als sechs Stunden schlafen, mindestens eine Stunde länger schlummern, würde die Wirtschaft etwa 34 Milliarden Dollar sparen.
Solche Rechnungen lassen auch Unternehmen aufhorchen. Viele entwickeln bereits Methoden, um gegen das Schlafdefizit ihrer Mitarbeiter anzukämpfen. Mark Bertolini, CEO des US-Krankenversicherers Aetna, bietet seinen Mitarbeitern Boni, wenn sie genug schlafen. Wer mithilfe eines Fitnessarmbands, das die Daten aufzeichnet, beweisen kann, dass er 20 Nächte hintereinander mindestens sieben Stunden schläft, bekommt pro Jahr immerhin 500 Dollar extra.
Auch das Versicherungsunternehmen Axa Winterthur aus der Schweiz bemüht sich um eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Erholung. „Schlaf ist eine wichtige Ressource“, sagt Esther Graf, Leiterin des Gesundheitsmanagements. Deswegen hat sie im Unternehmen Ruheräume eingerichtet, in denen sich die Mitarbeiter auch für einen kurzen Schlaf zurückziehen können. Über ein Onlinebuchungssystem kann sich jeder eine Liege reservieren. Das Licht im Ruheraum ist gedimmt, die Schlafplätze sind durch einen Sichtschutz voneinander getrennt.
Von solch einem Luxus konnte GTP-Chef Jörg Schäfer in seinem ersten Berufsleben nur träumen. Bevor er sich selbstständig machte, arbeitete er als Analyst bei verschiedenen Finanzunternehmen. An den Leistungsdruck erinnert er sich noch lebhaft. „Uns wurde gesagt: Guckt euch gegenseitig genau an“, sagt Schäfer. „In einem Jahr sind noch maximal drei von euch da.“ Dieser Wettstreit führte vor allem zu einem vollen Überstundenkonto, aber sinkender Moral: „Wer zugab, seine Grenzen erreicht zu haben, wurde als schwach abgestempelt“, sagt Schäfer. Das will er heute in seinem eigenen Unternehmen unbedingt vermeiden.
Zugegeben, auch seine Mitarbeiter müssen mal Überstunden machen, wenn die Auftragslage es erfordert – aktuell etwa produziert das Unternehmen sieben Tage die Woche. Überstunden sind trotzdem freiwillig, aber gut bezahlt und daher sehr beliebt.
Zumindest bis zu einer gewissen Grenze. „Neulich waren die Mitarbeiter sonntags müde und baten um Entlastung“, sagt Schäfer. Daraufhin strich er eine Schicht aus dem Plan, um die Arbeitszeit zu verkürzen. „Meine Mitarbeiter hatten dann nicht nur mehr Freizeit, wir haben sogar in kürzerer Zeit mehr produziert.“ Für Schäfer ein klarer Beweis: Offene Kommunikation, Ruhephasen und gesunder Schlaf stärken nicht nur das Team – sondern den gesamten Betrieb.