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Finanzaufsicht Fall Wirecard: Bafin schließt Insiderhandel eigener Mitarbeiter aus

Der Chef der Finanzaufsicht, Felix Hufeld, erklärt, der Insiderverdacht im eigenen Hause beim Handel von Wirecard-Aktien habe sich nicht bestätigt.

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Die Bafin hatte die privaten Geschäfte ihrer Mitarbeiter geprüft. Quelle: dpa

Beim Handel von Wirecard-Aktien durch Bafin-Mitarbeiter gibt es laut Finanzaufsichtschef Felix Hufeld keinen Verdacht auf Insiderhandel. Nach derzeitigem Stand könne ausgeschlossen werden, dass Mitarbeiter der Bafin Insiderhandel betrieben hätten, sagte Hufeld am Dienstag bei einer Podiumsdiskussion beim Wirtschaftsgipfel der „Süddeutschen Zeitung“.

Die Mitarbeiter, die mit Wirecard-Aktien gehandelt hätten, hätten nichts unrechtes getan. Zur Zeit laufe noch eine unabhängige Prüfung der Handelsgeschäfte. Im Oktober habe die Behörde ihren Mitarbeitern generell Geschäfte mit Einzelaktien untersagt. Der Finanzaufsicht sind mittlerweile fast 500 private Geschäfte ihrer Mitarbeiter mit Bezug zu Wirecard bekannt.

Hufeld lehnte es ab, sich bei dem „Financial Times“-Journalisten Dan McCrum zu entschuldigen, der frühzeitig über Unregelmäßigkeiten in der Wirecard-Bilanz berichtet hatte. Die Bafin hatte McCrum wegen des Verdachts auf Marktmanipulation in Zusammenarbeit mit Anlegern angezeigt. „Ich finde das obszön, ein solches Ansinnen, und weise das mit aller Entschiedenheit zurück“, sagte Hufeld. Er finde es nicht akzeptabel, dass sich eine Finanzaufsichtsbehörde für eine Handlung entschuldigen solle, die sie nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis von Informationen einer großen deutschen Staatsanwaltschaft vollzogen habe.

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