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Donald Trump vor Amtsantritt Außergewöhnliche US-Präsidenten sind ein gutes Omen für die Börsen

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Keine politische Bühne auf den Finanzmärkten

Der durchschnittliche Kursanstieg im jeweils ersten Amtsjahr der letzten 14 Regierungsperioden in den USA liegt bei einem Plus von sieben Prozent – nicht viel mehr als im langjährigen Durchschnitt der letzten 100 Börsenjahre. In acht von 14 Fällen sind die Börsen-Kurse gestiegen, in sechs gefallen – was zeigt, dass sich die Börsen wohl nicht von der Parteizugehörigkeit der US-Präsidenten direkt beeinflussen lassen.

Was das Ausland von Trump erhofft und erwartet

Vielmehr gibt die aktuelle Lage der Finanzmärkte den Ausschlag. Und die zeigt momentan grünes Licht: Die Geldmarktpolitik der Notenbanken, ein weltweit starker US-Dollar und das im Vergleich zu den Anleihemärkten immer noch attraktive Bewertungsniveau der Aktien begünstigen eine Fortsetzung des Aufschwungs. Die positiven Faktoren an den Börsen überwiegen und sprechen für eine Aktienquote von bis zu 100 Prozent.

Von Auto bis Versicherungen

Besonders Ölwerte und die Aktien der Nutzfahrzeughersteller profitieren von der sich weiter erholenden Weltkonjunktur und dem starken Dollar. Auch die Finanzwerte wie Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister und Autobauer – trotz jüngster Meldungen über die Abgasmanipulation bei Fiat-Chrysler – genießen das Vertrauen internationaler Investoren und sind im weltweiten Vergleich relativ fair bewertet.

Die Börsen haben global in den vergangenen Wochen und Monaten weiter zulegen können und in den USA sogar Allzeit-Höchstkurse erreicht. Politische Androhungen und erste Amtshandlungen von Donald Trump hin, angriffslustige Tweets auf dem Kurznachrichtendienst Twitter und provokante Interviews her – auch der 45. US-Präsident besitzt nicht die Macht, die Finanzmärkte dauerhaft von ihrem Kurs abzubringen.

Bleiben Sie ruhig an den Börsen engagiert und vermeiden Sie spontane Aktienverkäufe – denn Sie wissen ja: Politische Börsen haben seit jeher kurze Beine.

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