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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Dow Jones legt fast 200 Punkte zu – Schnäppchenjäger und Chinas Notenbank stützen die Kurse

Die wichtigsten Indizes an der Wall Street starten im Plus. Vor allem Technologieunternehmen, mit einem großem Engagement in China, gehören zu den Gewinnern.

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Ein Wertpapierhändler auf dem Parkett der Wall Street. Quelle: dpa

New York Schnäppchenjäger haben den US-Börsen am Dienstag zu Kursgewinnen verholfen. Auch das Einschreiten der chinesischen Notenbank, die den Yuan-Kurs bei ihrem täglichen Fixing etwas höher ansetzte, hob die Stimmung.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte in den ersten Handelsminuten 0,6 Prozent zu auf 25.862 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,9 Prozent auf 2871 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 1,4 Prozent höher bei 7832 Punkten.

Die Benchmark-Indizes S&P 500 und Nasdaq hatten am Montag den sechsten Tag in Folge verloren. Grund war die chinesische Währungsabwertung, was als Vergeltung für die Drohung von Präsident Donald Trump angesehen wurde. Der hatte in der vergangenen Woche eine neue Runde von Zöllen auf chinesische Importe angekündigt.

Das US-Finanzministerium bezeichnete Peking daraufhin als Währungsmanipulator und zerstörte damit alle Hoffnungen auf eine schnelle Lösung des Handelskrieges. „Diese Handelsstory geht bald verloren, aber wir sollten sehen, dass die Wetten auf weiter sinkende Zinsen weltweit steigen. Das wird dazu beitragen, einen Teil des Marktgemetzels in den nächsten Wochen zu begrenzen“, sagte Edward Moya, Senior Market Analyst bei Oanda in New York.

Vor allem die Aktien von Technologieunternehmen legten am Dienstag zu, die ein großes Engagement in China haben. Die Apple-Aktie lag nach drei Tagen hoher Verluste um mehr als zwei Prozent im Plus. Die Aktien der Halbleiterunternehmen Intel, Advanced Micro Devices und Nvidia stiegen zwischen 1,3 und 2,1 Prozent.

Unter anderem konnte auch Walt Disney vom freundlichen Umfeld profitieren und stieg um 1,2 Prozent. Das Unternehmen wird voraussichtlich nach Börsenschluss über die Ergebnisse des dritten Quartals berichten.

Um mehr als sechs Prozent abwärts ging es dagegen für die Aktien des Kochboxen-Lieferdienstes Blue Apron. Das Unternehmen erwirtschaftete im abgelaufenen Quartal ein Drittel weniger Umsatz, die Zahl der Kunden sank ebenfalls kräftig

Mehr: Der Handelsstreit sorgt nicht nur an den Aktienmärkten für unruhige Zeiten. Auch bei anderen Investments sollten Anleger jetzt vorsichtig sein.

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