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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Hin und Her im Handelsstreit setzt US-Börsen zu

Der Handelsstreit zwischen China und den USA lässt Anleger an der Wall Street vorsichtig agieren. Die Indizes starten ohne große Verwerfungen in den Handel.

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Der Handelsstreit dominiert die Wall Street weiterhin. Quelle: AP

Widersprüchliche Signale im Zollstreit haben die Anleger an den US-Börsen am Donnerstag vorsichtig gemacht. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag kurz nach Eröffnung 0,1 Prozent tiefer bei 27.786 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq traten bei 3108 und 8527 Punkten auf der Stelle.

Insidern zufolge könnte der erste Teil des Handelsabkommens womöglich erst 2020 abgeschlossen werden. Neuen Sand im Getriebe gibt es durch die US-Gesetze zur Unterstützung der Protestbewegung in Hongkong, die von China scharf kritisiert wurden. Für einen Hoffnungsschimmer sorgte ein Bericht des „Wall Street Journal“, demzufolge US-Unterhändler zu Verhandlungen im Handelsstreit nach Peking eingeladen worden sein sollen.

Zudem berichteten chinesische Medien, dass die für Mitte Dezember geplanten US-Zölle auf chinesische Waren so oder so verschoben werden könnten. „Das zeigt nur, dass das Handelsabkommen nicht tot ist und dass wir eine Art verlängerten Waffenstillstand bekommen werden, was positiv ist“, sagte Peter Cardillo, Chefmarktökonom beim Vermögensverwalter Spartan Capital Securities in New York.

Die zweite Gewinnwarnung in diesem Jahr vermieste Anlegern der Kaufhauskette Macy's die Laune. Die Aktien fielen 3,4 um Prozent. In ihrem Sog rutschten die Titel der Konkurrenten Kohl's, Nordstrom und Target bis zu 6,1 Prozent ab.

Aktien des Edeljuweliers Tiffany & Co kletterten hingegen um mehr als drei Prozent. Nach einer aufgestockten milliardenschweren Offerte wird dem französischen Luxuskonzern LVMH ein tieferer Einblick in die Bücher des US-Traditionsunternehmens gewährt.

Mehr: Aktien bleiben die einzigen Hoffnungsträger für das Jahr 2020.

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