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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Schwache Firmenbilanzen beenden Rekordjagd an der Wall Street

Die wichtigsten Aktienindizes liegen an der Wall Street zum Handelsbeginn im Minus. Zu den größten Verlierern am US-Aktienmarkt zählt Tesla.

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Ein Broker an der Wall Street. Quelle: dpa

Frankfurt, Durchwachsene Firmenbilanzen setzen der Rekordjagd der Wall Street ein vorläufiges Ende. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 verloren zur Eröffnung am Donnerstag jeweils etwa ein halbes Prozent. Spekulationen auf eine baldige US-Zinssenkung verhinderten allerdings größere Kursverluste. An der Börse gilt als sicher, dass die Notenbank Fed den Leitzins in der kommenden Woche um mindestens einen Viertel Prozentpunkt senken wird.

Es sei nicht überraschend, dass einige der Geschäftszahlen enttäuschten, sagte Scott Brown, Chef-Volkswirt des Vermögensberaters Raymond James. „Für Investoren ist entscheidend, ob dies ein Anzeichen für einen Abschwung ist oder nur eine Konjunktur-Delle.“

Zu den größten Verlierern am US-Aktienmarkt zählte Tesla. Die Titel des Elektroauto-Pioniers verloren knapp 13 Prozent und steuerten auf den größten Tagesverlust seit einem halben Jahr zu. Der Quartalsverlust fiel mit 1,12 Dollar je Aktie etwa drei Mal so hoch aus wie erwartet. Offenbar kannibalisierten sich die Modelle S und X auf der einen und das Model 3 auf der anderen Seite, schrieb Analyst Craig Irwin von der Investmentbank Roth. Außerdem könnte das kommende Modell Y den Gesamtabsatz weniger stark in die Höhe treiben als erhofft.

Unter Verkaufsdruck gerieten auch die Titel von PayPal, nachdem der Zahlungsdienstleister seine Umsatzziele gekappt hatte. Sie rutschten um fast vier Prozent ab. Die Eckdaten des Geschäfts seien aber solide, schrieb Analyst George Mihalos vom Vermögensverwalter Cowen und hob den Anstieg der Gewinnmarge hervor.

Mehr: Elon Musk fährt mit Tesla eine Strategie, die nur zwei Ergebnisse kennen kann: Erfolg oder Untergang. Ihm läuft die Zeit davon, meint Handelsblatt-Redakteur Axel Postinett.

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