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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Wall Street folgt Finanzwerten ins Minus – Nike unter Druck

Die Fed hat den Geldinstituten Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe vorläufig verboten. Banken-Aktien notieren im Minus und belasten die Wall Street.

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In der berühmten Straße befindet sich der Sitz der New York Stock Exchange. Quelle: dpa

Belastet von Kursverlusten der Finanzwerte startet die Wall Street mit Kursabschlägen. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 verlieren am Freitag jeweils etwa ein Prozent.

Die Aktien von Bank of America, Citigroup und JPMorgan büßten bis zu 3,3 Prozent ein, nachdem die US-Notenbank Fed den Instituten wegen der Coronavirus-Pandemie Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe vorläufig verboten hatte. Damit soll die Kapitalbasis der Geldhäuser gestärkt werden, um die Folgen der Krise besser zu überstehen.

„Die Banken haben den Fed-Stresstest zwar bestanden, aber wie wir alle wissen, nur dank der Geldspritzen der Notenbank und der Konjunkturhilfen der Regierung“, gab Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com, zu bedenken.

Über die weitere Richtung des Aktienmarktes gingen die Meinungen auseinander, sagte Christopher Grisanti, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwalters MAI. „Es herrscht ein Tauziehen zwischen denjenigen, die glauben, dass die wirtschaftliche Erholung unaufhaltsam ist, und denjenigen, die neue Probleme befürchten. Es ist wahrscheinlicher, dass die Aussichten nicht so rosig sind wie der Markt denkt.“

Blick auf die Einzelwerte

Zu den Verlierern am US-Aktienmarkt zählte auch Nike mit einem Kursminus von drei Prozent. Erzwungene Ladenschließungen im Rahmen der Pandemie-Bekämpfung brockten dem Sportartikel-Hersteller einen überraschenden Quartalsverlust ein.

Enttäuschend seien zudem die Gewinnmargen und die hohen Lagerbestände, monierte Analyst James Grzinic von der Investmentbank Jefferies. Das sei kein gutes Omen für die Geschäfte der deutschen Konkurrenten Adidas und Puma. Die Titel des US-Rivalen Under Armour gaben ein knappes Prozent nach.

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