Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: US-Anleger gewinnen neues Vertrauen
Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.
Foto: ReutersZwei Tage nach dem jüngsten Entscheid der US-Notenbank Fed lassen die Anleger an der Wall Street die Zinssorgen zunächst hinter sich. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung am Freitag stabil bei 34.077 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,3 Prozent auf 4342 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ein halbes Prozent auf 13.287 Punkten.
Die Indizes stützte unter anderem eine Erholung bei Aktien von Technologie-Konzernen wie Amazon, Nvidia und Meta, die nach deutlichen Kursverlusten vom Vortag jeweils bis zu knapp zwei Prozent zulegten. Höhere Zinsen schmälern Experten zufolge zukünftige Gewinne dieser wachstumsstarken Firmen. Angesichts der Hinweise des Fed-Chefs Jerome Powell auf mögliche weitere Zinserhöhungen mahnten die Analysten daher zur Vorsicht.
„Ich glaube nicht, dass die Märkte die wirtschaftlichen Auswirkungen höherer Zinsen vollständig durchdacht haben“, sagte Jason Pride, Chefanleger des Vermögensverwalters Glenmede. „Höhere Zinssätze bedeuten höhere Kreditkosten für uns alle und dürften die marginalen Entscheidungen der Unternehmen beeinträchtigen, Geld auszugeben, Sparten auszubauen oder Mitarbeiter einzustellen, was sich negativ auf die Wirtschaft auswirken dürfte.“
Einzelwerte im Fokus
Citi: Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die US-Großbank ihre Mitarbeiter in Großbritannien auf Entlassungen vorbereitet. Die Bank gehe davon aus, dass Überprüfungen zu weniger Aufgaben in manchen Bereichen führen könnten, schreibt Reuters unter Berufung auf ein internes Memo. Die Aktie notiert unverändert.
Astra-Zeneca: Die Aktien des britischen Pharmaunternehmen steigen um 1,5 Prozent. Astra-Zeneca meldet Fortschritte bei der Forschung zu Medikamenten gegen Brustkrebs.
Wayfair: Die Analysten von Bernstein heben die Bewertung des E-Commerce-Konzerns von „Underperform“ auf „Market Perform“ an. Die Titel starten unverändert in den Handel.
Ralph Lauren: Hier sorgt eine Hochstufung für ein Plus 0,5 Prozent: Die Experten von Raymond James ordnen den Modehersteller fortan mit „Übergewichten“ ein und trauen der Aktie ein Plus von 20 Prozent zu.