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Euro/Dollar Euro bei 1,10 US-Dollar - Rohstoffwährungen unter Druck

Während der Euro relativ stabil bleibt, gerät der Dollar ins straucheln. Das Coronavirus bleibt weiterhin das dominanteste Thema.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: dpa

Der Eurokurs hat sich am Freitag um die Marke von 1,10 US-Dollar bewegt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1005 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Der amerikanische Dollar notierte hingegen schwächer. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,0964 Dollar festgesetzt.

Nach wie vor dominiert die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die Finanzmärkte. Am Devisenmarkt steht der US-Dollar unter Druck, weil Spekulationen auf Zinssenkungen der amerikanischen Notenbank Fed zunehmen. Davon profitiert im Gegenzug der Euro, der in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt hat. Gefragt sind außerdem als sicher bekannte Anlagehäfen wie der japanische Yen oder der Schweizer Franken.

Unter Druck stehen dagegen Währungen von Ländern, die stark in der Rohstoffproduktion engagiert sind wie Norwegen oder Russland. Hintergrund sind die befürchteten Konjunkturschäden durch die Virusausbreitung und der erwartete Nachfrageeinbruch im Rohstoffsektor. Starke Verluste verzeichnete am Freitagmorgen auch der neuseeländische Dollar, weil auch dort Spekulationen auf Zinssenkungen zunehmen.

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