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Größte Gewinner im MDax Anleger decken sich mit Aktien von Software AG ein

Software AG: Anleger decken sich nach Gewinnplus mit Aktien ein Quelle: dpa

Die Software AG übertrifft mit Umsatz und Gewinn im dritten Quartal die Erwartungen. Die Titel des SAP-Rivalen stiegen um 5,2 Prozent auf 40,10 Euro und sind der größte Gewinner im MDax.

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Anleger haben sich am Freitag mit Aktien der Software AG eingedeckt. Die Titel des SAP-Rivalen stiegen um 5,2 Prozent auf 40,10 Euro und waren der größte Gewinner im MDax. Der Darmstädter Konzern profitierte im vergangenen Quartal von Zuwächsen im Softwarelizenzgeschäft und von einer hohen Nachfrage nach Lösungen im Bereich Internet der Dinge und steigerte Umsatz und Gewinn. „Die Erwartungen wurden übertroffen, alle sind zufrieden und wollen die Aktien haben“, sagte ein Händler. Credit Suisse sprach von soliden Geschäften bei der Software AG. Analysten der Baader Bank bestätigten ihr Rating für die Aktien mit „Buy“ und das Kursziel mit 54 Euro. Software AG sei wieder auf einem gutem Weg, die Jahresziele zu erreichen.

Von Juli bis September profitierte das Unternehmen von steigenden Lizenzeinnahmen im Datenbankgeschäft (Adabas) wie auch bei Integrationssoftware- und diensten (Digital Business Platform DBP). Zum anderen sprang die Nachfrage nach den neuen Cloudangeboten und Technologien für das Internet der Dinge (IoT) in die Höhe. Hier kam Software AG auf ein Plus von 111 Prozent. Insgesamt legte der Konzernumsatz währungsbereinigt um sieben Prozent auf fast 209 Millionen Euro zu. Das Betriebsergebnis (Ebit) kletterte um acht Prozent auf 54,5 Prozent. "Wir sind zuversichtlich, die Ziele im Gesamtjahr zu erreichen", sagte Brahmawar.

Der neue Chef der Software AG, Sanjay Brahmawar, stellt unterdes die Strategie des zweitgrößten deutschen Softwarekonzerns auf den Prüfstand. Die Ergebnisse des Projektes Helix werde er im Februar vorstellen, kündigte Brahmawar am Freitag an. Veränderungen könnten auch einher mit Zukäufen gehen. Interessant seien beispielsweise ergänzende Übernahmen im Bereich Datenspeicherung. Der frühere Geschäftsführer von IBM Watson Internet of Things hat im August das Zepter vom langjährigen Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Streibich übernommen. Er gehe davon aus, dass der Software AG ein "positiver Übergang" ins 50. Jahr der Firmengeschichte gelinge.

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