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Musterdepots Airbus fliegt aus dem Depot

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Sönke Niefünd verkauft seine Airbus-Position und investiert in einen E-Autohersteller.

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Depot-Strategien: Individuelle Einschätzungen der Markt-Experten

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Niedrige Zinsen animieren auch Unternehmen zum Schuldenmachen. Seit 2010 stieg die Nettoverschuldung der 30 Dax-Konzerne von gut 400 auf 600 Milliarden Euro. Steigende Zinsen, wozu auch schon weniger Anleihekäufe der EZB beitragen dürften, werden vor allem hochverschuldete Unternehmen belasten. Dazu zählen Eon, RWE, Deutsche Telekom und Fresenius. Hingegen profitieren Banken und Versicherungen von steigenden Einnahmen, aber auch – gemessen an ihrem Gewinn – gering verschuldete Unternehmen. Dies sind neben Beiersdorf die Autobauer BMW und Daimler.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Statistisch gesehen ist der Börsenmonat September der schlechteste Monat des Jahres. Ausnahmen aber bestätigen bekanntlich die Regel – auch im September 2017. Die gängigsten Aktienmarktindizes haben einen positiven Börsenmonat hinter sich gebracht. Sowohl der Dax als auch der Euro Stoxx 50, der S&P 500 und der japanische Nikkei-Index haben den Monat positiv abgeschlossen. Für Zins‧papiere – gemessen an den zehnjährigen Bundesanleihen – verlief der Monat eher schwach. Unser aktienorientiertes Musterdepot konnte von steigenden Aktienbörsen profitieren.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

In mehreren Ländern laufen Ermittlungen gegen den Airbus-Konzern – inzwischen hat der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern wegen Korruptionsverdachts Selbstanzeige erstattet. Dem Unternehmen drohen Strafen in Milliardenhöhe. Unser Stop-Loss-Limit von 80,30 Euro wurde bei der Airbus-Aktie ausgelöst – somit haben wir unsere gesamte Airbus-Position verkauft. Dabei haben wir einen deutlichen zweistelligen Gewinn realisiert. Den Verkaufserlös haben wir unverzüglich in den vielversprechenden chinesischen E-Autohersteller BYD investiert.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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