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Nach Zeitungsbericht Wirecard-Aktie bricht ein

Erneut ist der Zahlungsdienstleister Wirecard in den Schlagzeilen. Quelle: REUTERS

Einem Zeitungsbericht zufolge sollen mutmaßliche Anlagebetrüger ihren Zahlungsverkehr über Wirecard abgewickelt haben. Die Aktie des Konzerns verlor am Freitag zwischenzeitlich rund zwölf Prozent.

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Die Aktie des Finanzdienstleisters Wirecard leidet weiter unter Negativschlagzeilen: Bis Freitagmittag verlor das Papier des Dax-Konzerns an der Frankfurter Börse teils mehr als zwölf Prozent. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ über eine Bande mutmaßlicher Anlagebetrüger in Wien und Sofia berichtet, die einen Teil ihres Zahlungsverkehrs über die Wirecard Bank abgewickelt haben sollen. Ein beträchtlicher Teil der Ermittlungen liegt bei der Staatsanwaltschaft in Wien, die gegen Wirecard aber nicht ermittelt, sondern nur Unterlagen angefordert hat.

„Aufgrund unseres Risikomanagements wurde der Kunde frühzeitig aktiv gekündigt“, erklärte eine Wirecard-Sprecherin. „Es gibt auch keine uns bekannten Vorgehen (der Behörden) gegen Wirecard in dem Zusammenhang.“ Die Wirecard Bank unterziehe jeden Kunden einer fundierten Prüfung nach den Vorschriften des Geldwäschegesetzes.

Wirecard hatte in diesem Frühjahr schon mehrfach mit dramatischen Kursverlusten zu kämpfen, nachdem die Londoner „Financial Times“ über finanzielle Unregelmäßigkeiten von Wirecard-Mitarbeitern in Singapur berichtet hatte. Eine von Wirecard beauftragte Singapurer Anwaltskanzlei stellte in ihrem Bericht fest, dass es vereinzelte Falschbuchungen gegeben hatte, aber weniger gravierend als von der Zeitung ursprünglich berichtet.

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