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Öl Ölpreise geben etwas nach

Die Preise am Rohstoffmarkt notieren am Donnerstag leicht unter dem Niveau des Vortages. Marktbeobachter machen die Performance des US-Dollars dafür verantwortlich.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,38 US-Dollar. Das waren 31 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 26 Cent auf 53,75 Dollar.

Marktbeobachter erklärten den fallenden Ölpreis mit der jüngste Kursentwicklung des US-Dollar. Die amerikanische Währung hatte in den vergangenen Handelstagen an Wert gewonnen. Das macht das in US-Dollar gehandelte Rohöl außerhalb des Dollarraums teurer, was die Nachfrage bremst und den Preis belastet.

Damit konnten die Ölpreise den Anstieg vom Vortag nicht fortsetzen. Zur Wochenmitte hatten neue Daten zur Entwicklung der US-Ölreserven für Auftrieb gesorgt. In der vergangenen Woche waren die Lagerbestände an Rohöl zwar gestiegen, aber nicht so stark wie erwartet. Sie hatten um 1,3 Millionen auf 447,2 Millionen Barrel zugelegt, während Analysten von einem Anstieg um knapp zwei Millionen Barrel ausgegangen waren. Spekulationen über eine weltweite Überversorgung mit Rohöl wurden so gedämpft.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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