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Rohstoffe Nach Vortagesgewinnen: Ölpreise notieren kaum verändert

Der deutliche Anstieg der Ölpreise setzt sich vorerst nicht fort. Beobachter blicken aktuell vor allem auf die Lagerbestände an Rohöl und Benzin.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch kaum verändert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 68,71 US-Dollar. Das waren sechs Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen leicht um fünf Cent auf 66,02 Dollar.

Damit hat sich der deutliche Anstieg der Ölpreise in den vergangenen Handelstagen vorerst nicht fortgesetzt. Seit dem vergangenen Freitag ist der Preis für US-Öl um etwa sieben Prozent und der Preis für Nordsee-Öl um rund sechs Prozent gestiegen. Treiber waren Meldungen über sinkende Öl- und Treibstoffreserven.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern spielt die Entwicklung der Lagerbestände an Rohöl und Benzin in den USA derzeit eine wichtige Rolle. In der größten Volkswirtschaft der Welt kommt es in den Sommermonaten in der Regel zu einem Anstieg der Nachfrage. Hintergrund ist eine verstärkte Reisetätigkeit in der Ferienzeit.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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