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Rohstoffe Ölpreise setzen Aufwärtstrend fort

Die Preise für Brent und WTI legen am Dienstag weiter zu. Der Ölmarkt profitiert unter anderem von der Nachfrageprognose von Saudi Aramco.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen und haben damit die Bewegung vom Wochenauftakt fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 56,89 US-Dollar. Das waren 54 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 57 Cent auf 54,12 Dollar. Seit Beginn der Handelswoche ist der Preis für US-Öl damit mehr als vier Prozent gestiegen.

Marktbeobachter verwiesen auf eine zuletzt allgemein freundliche Stimmung an den internationalen Finanzmärkten, die am Morgen auch den Ölpreisen Auftrieb verlieh. Mit der stärkeren Risikofreude sank darüber hinaus die Nachfrage nach dem Dollar, was den Kurs der Weltreservewährung am Morgen belastete. Da Rohöl auf dem Weltmarkt in der amerikanischen Währung gehandelt wird, macht eine Dollar-Schwäche den Rohstoff in Ländern außerhalb des Dollarraums günstiger und stärkt somit die Nachfrage.

Darüber hinaus stützte eine Nachfrageprognose des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco die Ölpreise. Die größte Erdölgesellschaft der Welt geht davon aus, dass die weltweite Nachfrage nach Rohöl noch im Verlauf des Jahres wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreichen dürfte.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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