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Staatsanleihen Anleger greifen bei Italien-Anleihen zu

50-Jährige italienische Staatsanleihen wurden durch eine Aufstockung beliebt bei Investoren. Auch zehnjährige Bonds wurden vermehrt gekauft.

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Für die 50-jährigen italienischen Staatsanleihen ist eine Aufstockung geplant. Quelle: dpa

Frankfurt Die geplante Aufstockung der 50-jährigen italienischen Staatsanleihen kommt bei Investoren gut an. Dem Branchendienst IFR zufolge zeichneten Anleger neue Papiere der 2016 aufgelegten Serie im Volumen von mehr als 14 Milliarden Euro. Parallel dazu fiel die Rendite der bereits ausgegebenen Titel am Dienstag auf bis zu 2,865 von 2,884 Prozent. Auch bei zehnjährigen Bonds griffen Investoren zu und drückten deren Rendite auf 1,730 von 1,780 Prozent.

Italien nutze den Rendite-Rückgang an den Bond-Märkten nach den Hinweisen auf nahende Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB), um sich die niedrigen Zinsen langfristig zu sichern, sagte Richard McGuire, Chef-Anlagestratege für Bonds bei der Rabobank. Da viele Anleihen mit kürzeren Laufzeiten kaum Erträge brächten und teilweise sogar Verlust-Geschäfte seien, falle das Angebot auf fruchtbaren Boden.

Die Spekulationen auf eine lockerere Geldpolitik der großen Notenbanken hatten die italienischen Anleiherenditen in den vergangenen Wochen auf Rekordtiefs gedrückt. Außerdem reagierten Investoren erleichtert auf die Entschärfung des Haushaltstreits zwischen der EU und der Regierung in Rom.

Mehr: Die Hoffnung auf eine ultralockere Notenbankpolitik drückt die Anleiherenditen in den Keller. Für die Märkte kann das riskant werden. Eine Analyse.

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