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Wall Street US-Indizes erreichen Rekordhoch – Aktie mit Trump-Beteiligung klettert um 189 Prozent

Enttäuschende Zahlen von Intel und Snap drückten den Technologie-Index ins Minus. Für den Chip-Hersteller ist es der größte Kursrutsch seit einem Jahr.

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Händler Peter Tuchman arbeitet auf dem Parkett der New Yorker Börse. Quelle: dpa

Unter dem Strich ermutigende Firmenbilanzen halten die Kurse an der Wall Street hoch. Der US-Standardwerteindex Dow Jones und der breit gefasste S&P 500 stiegen zur Eröffnung auf ein Rekordhochs von 35.751 beziehungsweise 4555 Punkten. Enttäuschende Zahlen von Intel und Snap drückten den Technologie-Index Nasdaq dagegen 0,2 Prozent ins Minus.

Die Aktien des Chip-Herstellers verbuchten mit einem Minus von knapp elf Prozent den größten Kursrutsch seit einem Jahr. Wegen milliardenschwerer Investitionen stimmte das Unternehmen Investoren für die kommenden Jahres auf Gewinnmargen unter den bisherigen Erwartungen ein.

Der aktuelle Kursrücksetzer sei aber sicher nur vorübergehend, sagte Analyst Jeffrey Halley vom Brokerhaus Oanda. Gegen die großen Technologiekonzerne zu wetten, sei in den vergangenen beiden Jahren ein sicheres Rezept gewesen, um Geld zu verlieren.

Die Papiere von Snap brachen sogar um 22 Prozent ein, so stark wie zuletzt beim Börsen-Crash vom März 2020. Der Snapchat-Betreiber hatte ein enttäuschendes Quartalsergebnis vorgelegt und vor weiteren Einbußen bei den Werbeeinnahmen gewarnt.

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    Die Belastungen durch die neuen Datenschutzvorgaben für Apples iPhone und andere Faktoren seien aber nur vorübergehend, schrieb Analyst John Blackledge vom Vermögensverwalter Cowen. Die längerfristigen Umsatz- und Gewinnaussichten blieben gut. Im Sog von Snap fielen die Aktien von Twitter , Facebook und der Google-Mutter Alphabet um bis zu fünf Prozent.

    Blick auf weitere Einzelwerte

    American Express: Ein globaler Anstieg der Verbraucherausgaben dank der allgemeinen Lockerung von Corona-Beschränkungen und immer mehr Impfungen geben dem US-Kreditkartenanbieter Schub. Nach einer monatelangen Stagnation der Ausgaben in der Pandemie sehen Kreditkartenausgeber weltweit eine Trendwende mit der Rückkehr von sozialen Aktivitäten. Die Aktie stieg um 4,8 Prozent.

    Whirlpool: Die Aktie des Haushaltsgeräteherstellers fiel um 2,7 Prozent, weil das Unternehmen vor „erhöhten“ Lieferengpässen gewarnt hat. Whirlpool meldete einen bereinigten Quartalsgewinn von 6,68 Dollar pro Aktie und übertraf damit die Konsensschätzung von 6,12 Dollar, der Umsatz blieb jedoch hinter den Prognosen zurück.

    Digital World Acquisition: Die SPAC, die mit der Trump Media & Technology Group fusioniert, steigt um weitere 189 Prozent, nachdem sie sich am Donnerstag mehr als vervierfacht hat. Das vom ehemaligen Präsidenten Trump gegründete Unternehmen plant für den nächsten Monat die Einführung einer Beta-Version seines sozialen Netzwerks.

    Mattel: Die Aussicht auf ein starkes Weihnachtsgeschäft ermuntert Anleger zum Einstieg. Die Aktien des Spielwaren-Herstellers steigen um 0,8 Prozent auf 20,45 Dollar. Die überraschend starken Quartalsergebnisse zeigten, dass das Management die Lieferketten-Störungen gut meistere, lobt Analystin Linda Bolton Weiser vom Research-Haus D.A. Davidson. Sie bekräftige daher ihre Kaufempfehlung und hebe das Kursziel auf 36 Dollar an.

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