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SpekulationenSilberpreis sinkt kräftig nach Höhenflug

Zuletzt war auch Silber zu einem Spekulationsobjekt am Finanzmarkt geworden. Nachdem der Silberpreis zuletzt auf den höchsten Stand seit 2013 geklettert war, fiel er nun kräftig. Das hat laut Analysten seine Gründe. 02.02.2021 - 17:25 Uhr

Nach seinem Höhenflug fiel der Silberpreis nun kräftig.

Foto: imago images

Der Preis für Silber hat den Höhenflug der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt und ist am Dienstag deutlich gesunken. Am Vormittag wurde eine Feinunze (31,1 Gramm) des Edelmetalls zu 27,56 US-Dollar gehandelt und damit mehr als fünf Prozent niedriger als am Vorabend. Zum Wochenauftakt war der Silberpreis noch zeitweise auf mehr als 30 Dollar gestiegen und hatte bei 30,10 Dollar den höchsten Stand seit Anfang 2013 erreicht.

In den vergangenen Handelstagen hat sich Silber verstärkt zu einem Spekulationsobjekt am Finanzmarkt entwickelt. Marktbeobachter sahen die Kursrally, die am vergangenen Donnerstag begonnen hatte, im Zusammenhang mit konzertierten Käufen von Privatanlegern, die sich in Internetforen organisiert haben. Vor den starken Kursbewegungen beim Silberpreis war es zu extremen Ausschlägen bei Aktien von angeschlagenen Firmen wie Gamestop oder der Kinokette AMC gekommen.

Eine über Social-Media-Kanäle gesteuerte Kursbewegung sei nicht nachhaltig, meinte Analyst Gavin Wendt vom australischen Analysehaus Minelife. Es gebe einen großen Unterschied, ob man die Kursentwicklung einzelner Aktien oder eines Rohstoffs beeinflussen wolle. Ähnlich äußerte sich auch Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank. „Offensichtlich erwies sich der Silbermarkt für manch einen Privatanleger schwieriger zu knacken als manche Aktien“, kommentierte er die jüngste Kursentwicklung. Seiner Einschätzung nach sind die Großanleger bei Silber unterm Strich weiter positiv gestimmt.

Mehr zum Thema: Die wachsende Gruppe börseninteressierter Millennials hat auch Silber ins Visier genommen. Doch statt mit gehebelten Produkten gegen große Wall-Street-Adressen anzutreten, sollten sie das Edelmetall besser physisch kaufen.

dpa
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