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Immobilienmarkt Österreichs Notenbank: Risiken aus Wohnimmobilien-Krediten steigen

Viele Banken halten sich bei der Kreditvergabe nicht an die Kriterien für neu vergebene Kredite. Die privaten Haushalte unterliegen damit zu hohen Zinsänderungsrisiken.

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In Österreich steigen die Preise für Wohnimmobilien deutlich stärker als im Euroraum. Quelle: imago images/robertkalb photographien

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) sieht im Zuge des anhaltenden Immobilienbooms in Österreich zunehmende Risiken bei der Vergabe von Wohnkrediten. Kritisch zu sehen sei vor allem, dass die Banken die vorgegebenen Kriterien bei der Neuvergabe solcher Kredite anhaltend überschreiten würden.

Das teilte die OeNB anlässlich der Veröffentlichung des halbjährlichen Finanzmarktstabilitätsberichts am Mittwoch mit.

Die Notenbank empfiehlt den Banken die Standards des Finanzmarktstabilitätsgremiums (FMSG) einzuhalten. Laut diesen müssten bei der Kreditvergabe zu mindestens 20 Prozent Eigenmittel vorhanden sein und der Schuldendienst dürfe maximal 30 bis 40 Prozent des Nettoeinkommens ausmachen.

Laut OeNB ist der Anstieg der Wohnimmobilienpreise in Österreich deutlich stärker als im Euroraum.

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    Noch immer seien nahezu 40 Prozent der neu vergebenen Wohnbaukredite an private Haushalte variabel verzinst, was für die betroffenen Haushalte Zinsänderungsrisiken birgt.

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