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Statistisches Bundesamt Preise für Wohnimmobilien mit stärkstem Anstieg seit fast vier Jahren

Trotz Coronakrise sind die Preise so stark gestiegen wie zuletzt im vierten Quartal 2016. Ein baldiges Ende des Aufwärtstrends ist wohl nicht in Sicht.

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An vielen Orten sei nicht genügend gebaut worden, weshalb Wohnungen entsprechend knapp und teuer seien, hieß es zuletzt etwa beim arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Quelle: dpa

Trotz der Coronakrise sind die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland im vergangenen Quartal so stark gestiegen wie seit fast vier Jahren nicht mehr. Von Juli bis September lagen sie im Schnitt um 7,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. „Damit stiegen die Preise trotz der Coronakrise durchschnittlich so stark wie zuletzt im 4. Quartal 2016“, hieß es dazu. Damals hatte das Plus sogar 8,4 Prozent betragen. Verglichen mit dem Vorquartal verteuerten sich Wohnungen und Häuser im vergangenen Sommer um 2,6 Prozent.

Ein baldiges Ende des Aufwärtstrends ist Experten zufolge nicht in Sicht. An vielen Orten sei nicht genügend gebaut worden, weshalb Wohnungen entsprechend knapp und teuer seien, hieß es zuletzt etwa beim arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Zudem schichteten viele institutionelle Investoren ihre Gelder um und fassten dafür Immobilien für den Werterhalt ins Auge, was ebenfalls die Preise treiben dürfte.

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