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Die Sommerpause ist vorbei So gewinnen Sie Ihre Bundesliga-Tipprunde

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Statistischen Häufigkeiten intelligent nutzen

Das sind die wertvollsten Fußball-Marken
Platz zehn: Borussia DortmundDas Londoner Beratungsunternehmen Brand Finance hat die Markenwerte der internationalen Fußballvereine bewertet. Zur Ermittlung der Werte nutzte das Unternehmen unter anderem Schätzungen der künftigen Umsätze, die dem Markennamen zuzuordnen sind und zog dafür etwa bestehende Lizenzverträge heran. Nach diesem Ranking erreicht der Champions-League-Finalist Borussia Dortmund mit einem Markenwert von 260 Millionen Dollar (202 Millionen Euro) Platz zehn. Was das Wachstum angeht, ist der BVB der zweitbeste Fußballclub der Welt mit einem Zuwachs von 24 Millionen Euro. Die umsatzstärksten Vereine finden Sie übrigens hier. Quelle: dpa
Platz neun: AC MailandDer AC Mailand bringt es mit einem Markenwert von 204 Millionen Euro auf Platz neun. Im Jahr 2012 taxierten die Experten von Forbes den italienischen Club auf einen Wert in Höhe von 989 Millionen Dollar. Quelle: dpa
Platz acht: Manchester CityDer britische Club Manchester City (Manchester City Football Club) spielt aktuell in der britischen Premier League. Brand Finance bescheinigt dem Verein einen Markenwert in Höhe von 257 Millionen Euro - macht Platz acht im Ranking der wertvollsten Fußballmarken. Quelle: dpa
Platz sieben: FC LiverpoolNach Angaben des US-Magazins Forbes von 2012 liegt der reine Wert des Traditionsvereins FC Liverpool bei 619 Millionen Dollar (rund 478 Millionen Euro). Der von Brand Finance berechnete Markenwert liegt mit 280 Millionen Euro zwar unterhalb dieses Betrags. Im Ranking reicht es dennoch für Platz sieben. Quelle: AP
Platz sechs: FC ArsenalAuch der sechste Platz ist in britischer Hand: Mit einem Markenwert von 319 Millionen Euro schlidderte der FC Arsenal knapp an den Top 5 vorbei. In puncto Wachstum schafft es Arsenal auf Platz acht der internationalen Vereine. Der Club konnte im letzten Jahr einen Zuwachs von 14 Millionen Euro verbuchen. Quelle: AP/dpa
Platz fünf: FC ChelseaNur sechs Millionen Euro mehr wert ist der britische Club FC Chelsea. Auf 325 Millionen Euro taxierten die Unternehmensberater den Markenwert des Vereins. Im Forbes-Ranking 2012 kamen die Londoner nach diversen sündhaft teuren Kaufexzessen auf einen Vereinswert von 761 Millionen Dollar. Quelle: dpa
Platz vier: FC BarcelonaAuf Platz vier folgt der FC Barcelona mit einem Markenwert von 444 Millionen Euro. 2012 war „Barca“ laut Forbes-Angaben rund 1,34 Milliarden Dollar wert. Allein aus den TV-Vermarktungstöpfen flossen 266 Millionen Dollar auf das Konto der Katalanen - mehr als an jeden anderen Verein im Vergleich. Quelle: AP

Aber ein Heimsieg ist ja eigentlich der häufigste Spielausgang. Neuer Ansatz: Immer auf Heimsieg tippen, immer 2:1. Nach WiWo-Zählweise hätte diese Strategie vergangene Saison immerhin 342 Punkte gebracht, wäre dem ständigen 1:1-Tipp also deutlich überlegen gewesen. Schließlich hätten auch alle Heimsiege mit anderem Ergebnis Punkte gebracht.

Aber Vorsicht: Mit den immer gleichen Tipps verprellen Spieler vermutlich die Mittipper. Solche Strategien sind zu simpel, durchschaubar und damit auch leicht kopierbar. Wer sich nicht extrem unbeliebt machen will, sollte diese Ideen sofort verwerfen. In einigen Spielrunden sind solche immer gleichen Tipps sowieso verboten.

Eine echte Sieger-Strategie sieht anders aus. Sie muss die statistischen Häufigkeiten intelligent nutzen, ohne dass das sofort erkennbar ist. Konkret: Wettanbieter (wie Bwin oder MyBet) weisen für jedes Bundesliga-Spiel die Quoten aus. Je höher die Quote für eine Mannschaft, desto unwahrscheinlicher, dass sie gewinnt. Die Wettanbieter haben ein Interesse daran, alle verfügbaren Informationen zu berücksichtigen. Sonst würden sie schnell finanzielle Probleme bekommen. Sie müssen also besser informiert sein, als es ein mäßig interessierter Tippspieler je sein kann. In vielen Online-Tippspielangeboten werden die Quoten sogar bei der Tippabgabe zur Info angezeigt.

Meine Strategie sieht daher ungefähr so aus: Weisen die Wettanbieter die Heimmannschaft als klaren, aber nicht extrem klaren Favoriten aus, tippe ich ein 2:1 auf die Heimmannschaft. Ein solches Spiel wäre an diesem Wochenende zum Beispiel Hertha BSC Berlin gegen Eintracht Frankfurt. Ist die Heimmannschaft extremer Favorit, tippe ich eine noch höhere Tordifferenz. Das kommt zum Beispiel beim heutigen Auftaktspiel FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach infrage, also zum Beispiel 2:0, 3:1 oder 4:1. Liegen die Quoten eng beieinander oder ist die Auswärtsmannschaft knapper Favorit, tippe ich ein 1:1. Nur wenn die Auswärtsmannschaft deutlich als Favorit gesehen wird, tippe ich auf das Auswärtsteam. In der Regel dann auch ein 1:2 (was knapp wahrscheinlicher als ein 0:1 ist). Bei extremen Auswärtsfavoriten sind auch hier wieder höhere Tordifferenzen möglich.

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Dazu kommt noch ein psychologischer Kniff. Kollegen sprechen vom emotionalen Hedging, also einer Absicherung, die es sonst nur an der Börse gibt. In der Regel tippe ich gegen mein Lieblingsteam, also den HSV. Denn so kann ich sicher sein: Gewinnen die Rothosen, freue ich mich darüber. Verlieren sie, habe ich zumindest ein paar Punkte bekommen. Spötter in der Redaktion vermuten deshalb, dass allein die durchwachsene Saisonbilanz der Hanseaten mir meine beiden Gesamtsiege im Tippspiel eingebracht hätte. Das ist natürlich Unsinn. Und bei einigen Spielen, etwa gegen Bremen, bringe ich den Anti-HSV-Tipp eh nicht übers Herz.

Hier also meine Tipps für den ersten Bundesliga-Spieltag nach statistischen Erwägungen:

München

Gladbach

4:1

Augsburg

Dortmund

1:3

Hertha

Frankfurt

2:1

Hoffenheim

Nürnberg

2:1

Leverkusen

Freiburg

2:0

Hannover

Wolfsburg

1:1

Braunschweig

Bremen

1:1

Mainz

Stuttgart

1:1

Schalke

Hamburg

2:0

Zum Schluss muss ich gestehen: So richtig halte ich mich an diese strategischen Ansätze in der Praxis nicht. Ein wenig Bauchgefühl ist natürlich dabei, sonst macht das Tippspiel ja keinen Spaß.

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