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Unterkunft-VermittlerFiskus prüft Steuerhinterziehung bei Airbnb-Vermietern

Auf tausende Airbnb-Vermieter könnte Ärger zurollen: Die deutschen Finanzbehörden wollen sie auf mögliche Steuerhinterziehung überprüfen. Ertappten droht eine Steuernachzahlung plus Strafbescheid und Ordnungsgeld.Christian Ramthun 04.05.2018 - 11:45 Uhr

Die deutschen Finanzbehörden wollen tausende Airbnb-Vermieter auf mögliche Steuerhinterziehung überprüfen.

Foto: dpa

Die Finanzbehörden wollen tausende Airbnb-Vermieter auf mögliche Steuerhinterziehung überprüfen. Dazu hat Deutschland ein Auskunftsersuchen an Irland gestellt, wo das weltgrößte Unterkunftsvermittlungsportal seinen Europa-Sitz hat. Nach Informationen der WirtschaftsWoche hat das zuständige Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) in Bonn bereits eine entsprechende Gruppenanfrage nach Dublin geschickt, um die Herausgabe der Daten zu erreichen.

Die Namen der Airbnb-Vermittler sollen anschließend von den deutschen Finanzbehörden daraufhin überprüft werden, ob diese in ihren Steuerklärungen entsprechende Einkünfte aus der Vermietung angegeben haben.

Der Hamburger Finanzsenat, der die Gruppenanfrage initiiert hat, erklärte auf Anfrage, es würden „verschiedene Ermittlungen aufgenommen, um die hinter dem Angebot von Ferienwohnungen auf Online-Plattformen stehenden Steuerpflichtigen zu identifizieren und die ordnungsgemäße Besteuerung sicherzustellen“.

Steuerhinterziehung

Jagd auf Airbnb

von Christian Ramthun, Benedikt Becker, Rüdiger Kiani-Kreß und weiteren

Das Bundesfinanzministerium signalisierte weitreichende Unterstützung. Der Vorsitzende der Deutschen Steuer-Gewerkschaft, Thomas Eigenthaler, begrüßt das Vorgehen gegen illegale Ferienwohnungsvermieter und fordert, die Finanzverwaltung müsse nun darauf vorbereitet werden, dass sie die Massendaten aus einer solchen Gruppenanfrage zügig verarbeiten kann. Ertappten Vermietern droht laut WirtschaftsWoche eine Steuernachzahlung für die letzten zehn Jahre zuzüglich sechs Prozent Verzugszins pro Jahr plus Strafbescheid und Ordnungsgeld bei illegaler Vermietung.

Sie lesen eine Vorabmeldung aus der aktuellen WirtschaftsWoche. Die ganze Geschichte "Jagd auf Airbnb" finden Sie hier.

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