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Versicherer Münchener Rück rechnet in Europa mit steigendem Prämienniveau

Schäden im Wert von 46 Milliarden Euro habe das Hochwasser im Juli europaweit angerichtet. Und auch durch die Inflation ziehen die Preise an.

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Die Rückversicherungsrate wird 2022 wohl ansteigen. Quelle: dpa

Die Preise für Rückversicherungsschutz dürften nach Erwartungen der Münchener Rück 2022 in Europa nach den hohen Flut- und Hagelschäden deutlich anziehen. „Die steigenden Preise bei vielen Wirtschaftsgütern und die jüngsten Großschäden sprechen für spürbar steigende Rückversicherungsraten in Europa“, sagte die zuständige Vorständin Doris Höpke am Montag anlässlich des Branchentreffens in Baden-Baden.

Dort wird über die Verträge mit den Erstversicherern gesprochen, die zum Jahreswechsel zur Erneuerung anstehen. Allein das Hochwasser im Juli habe europaweit Schäden von 46 Milliarden Euro angerichtet, von denen mehr als neun Milliarden Euro versichert waren.

Zusätzlicher Druck kommt von der Inflation. Auch wenn die hohen Preissteigerungen wieder abflachen dürften, blieben sie voraussichtlich über dem Niveau vor der Corona-Krise, während die Zinsen kaum stiegen. „Ich sehe deshalb Impulse für eine anhaltende Marktverhärtung bei den Erneuerungen“, sagte Höpke.

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