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Finnlands Notenbankchef Neues Volumen der Anleihenkäufe ist Obergrenze

Die EZB betrachtet das erweiterte Volumen der Anleihenkäufe als Obergrenze. Finanzmarkbedingungen und Börsen-Entwicklung sollen berücksichtigt werden.

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Der finnische Notenbankchef ist eines von 25 Mitgliedern des EZB-Rats, der die geldpolitischen Entscheidungen im Euroraum trifft. Quelle: Reuters

Aus Sicht von Finnlands Notenbankchef Olli Rehn betrachtet die EZB das neue Billionen-Volumen ihres großangelegten Pandemie-Anleihenkaufprogramms als ein Höchstmaß. „Diese neue Zahl ist kein Ziel sondern derzeit eine Obergrenze“, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank am Dienstag in Helsinki.

Die EZB hatte vergangene Woche zur Stützung der Konjunktur in der Viruskrise unter anderem beschlossen, ihr „PEPP“ getauftes Pandemie-Anleihenkaufprogramm um 500 Milliarden Euro auf 1,85 Billionen Euro aufzustocken und die Käufe um neun Monate bis Ende März 2022 zu verlängern.

„Wir werden das Programm umsetzen, so dass wir günstige Finanzierungsbedingungen sicherstellen“, sagte Rehn. Die EZB werde dabei die Finanzmarkbedingungen und die Börsen-Entwicklung berücksichtigen.

Auf der Zinssitzung am vergangenen Donnerstag wurde Insidern zufolge die Entscheidung über die Aufstockung des PEPP-Programms nicht einstimmig gefällt. Wie mehrere mit der Situation vertraute Personen sagten, gab es unterschiedliche Auffassungen zum angemessenen Volumen der Erhöhung. 

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