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Gesundheitsbranche Krankenhauskette Asklepios will Rhön-Klinikum übernehmen

Das Hamburger Unternehmen hat sich mit Rhön-Eigentümer Eugen Münch geeinigt. Den übrigen Aktionären macht Asklepios ein Übernahmeangebot.

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Die Hamburger Klinikkette greift nach dem Rivalen Rhön-Klinikum. Quelle: Reuters

Die Hamburger Klinikkette Asklepios greift nach dem Rivalen Rhön-Klinikum und will damit das jahrelange Tauziehen um das fränkische Unternehmen beenden. Asklepios stockt seine Beteiligung mit Hilfe von Rhön-Gründer Eugen Münch und seiner Familie auf 41,1 Prozent von 28,7 Prozent auf und bündelt seine Anteile mit dem verbleibenden Aktienpaket Münchs.

Zusammen kommen sie damit auf 49 Prozent der Rhön-Anteile, wie Asklepios am Freitag mitteilte. Die übrigen Rhön-Aktionäre sollen ein Übernahmeangebot über 18 Euro je Aktie bekommen, 25 Prozent mehr als der Börsenkurs vor der Ankündigung von 14,40 Euro.

Damit wollen Asklepios und Münch zusammen auf eine Mehrheitsbeteiligung kommen. Der Klinikkonzern aus Bad Neustadt an der Saale wird dabei mit 1,2 Milliarden Euro bewertet.

„Wir bündeln unsere Kräfte mit dem gemeinsamen Ziel, unsere Vision für die Gesundheitsversorgung in Deutschland unter dem Dach der Gruppe Asklepios/Rhön zu verwirklichen“, sagte Münch. Die ganze Branche stehe vor Herausforderungen. „Wir müssen jetzt eine Entscheidung treffen, um die Pattsituation im Eigentümerkreis von Rhön aufzulösen.“

Mehr: Wie Deutschland seine Ressourcen im Gesundheitsbereich sinnvoll einsetzen kann

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