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Insolvente Bank Prüfer der Greensill Bank will womöglich erteilte Testate zurückziehen

Einem Medienbericht zufolge hat die Kanzlei Ebner Stolz die Behörden bereits informiert. Unklar ist, wie viele Jahresabschlüsse betroffen sind.

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Der Wirtschaftsprüfer der Greensill Bank will sein Testat für Jahresabschlüsse des Instituts zurückziehen. Hintergrund sind die Betrugsvorwürfe gegen die Bank, sagten mit der Angelegenheit vertrauten Personen der Nachrichtenagentur Bloomberg

Die Stuttgarter Kanzlei Ebner Stolz habe die Behörden demnach bereits informiert und werde die entsprechenden Schritte bald umsetzen. Noch ist unklar, wie viele Jahresabschlüsse konkret betroffen sind.

Die Greensill Bank war im März von der Finanzaufsicht Bafin geschlossen worden, nachdem die Muttergesellschaft und ihr Eigentümer Lex Greensill in Schieflage geraten waren. In Deutschland hat das den Einlagensicherungsfonds drei Milliarden Euro gekostet und die Finanzen vieler Städte und Gemeinden belastet, die Geld bei der Bremer Bank geparkt hatten.

Greensill hatte die damals noch als Nordfinanz Bank firmierende Regionalbank 2014 gekauft. Ab 2018 begann das Institut, mit ungewöhnlich hohen Zinsen Spareinlagen einzuwerben und die Bilanzsumme gewaltig aufzublasen. Einen Großteil dieser Gelder verlieh die Bank an Unternehmen aus dem Umfeld des Industriellen Sanjeev Gupta.

Die Bafin hat deswegen Strafanzeige gestellt, wegen der die Staatsanwaltschaft in Bremen im März auch die Bank und Wohnungen von Managern durchsuchte. Dabei geht es insbesondere um die Buchungen mit Bezug zu Gupta.

Ebner Stolz, der Insolvenzverwalter der Greensill Bank und die Bafin wollten den Vorgang nicht kommentieren.

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