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Kartellbehörde Google legt Berufung gegen 500-Millionen-Euro-Strafe in Frankreich ein

Misoffe sagte, Google arbeite an einer Lösung und habe bereits Angebote an 1200 Verlage geschickt. Quelle: dpa

Man halte die Strafe für unangemessen, sagt der Chef von Google France, Sebastien Missoffe. Doch die könnte für den US-Konzern sogar noch höher ausfallen, wenn er nicht bald eine Auflage erfüllt.

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Google hat Berufung gegen die 500 Millionen Euro schwere Strafe eingelegt, die die französische Kartellbehörde im Zusammenhang mit einem Streit um die Nutzung von Nachrichten lokaler Anbieter verhängt hat. Man halte die Strafe für unangemessen, sagte der Chef von Google France, Sebastien Missoffe. Die Behörde hatte Google Mitte Juli zudem zwei Monate Zeit für die Vorstellung von Konzepten gegeben, wie der Konzern Nachrichtenagenturen und andere Anbieter vergüten will, von denen Google Nachrichten nutzt.

Andernfalls droht Google eine zusätzliche Strafe von 900.000 Euro pro Tag. Misoffe sagte, Google arbeite an einer Lösung und habe bereits Angebote an 1200 Verlage geschickt. Auch seien nachgefragte Daten an die französische Wettbewerbsbehörde weitergegeben worden.

Mehr zum Thema: GetYourGuide hat die Coronapandemie überwunden – als eines der ersten Reiseunternehmen. Doch Konkurrenten wie Booking und Tui kopieren das Milliarden-Start-up. Und dann lauert da der gefährlichste Gegner: Google.

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