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Konjunktur Frankreichs Wirtschaft schrumpft 2020 nicht so stark wie erwartet

Das Bruttoinlandsprodukt des Landes ist im vergangenen Jahr um mehr als acht Prozent zurückgegangen. Trotz der Beschränkungen erwartet die Regierung 2021 eine kräftige Konjunkturerholung.

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Die Regierung blickt optimistisch auf 2021. Quelle: Reuters

Die französische Wirtschaft ist im Corona-Jahr 2020 nicht so stark eingebrochen wie erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt fiel 8,3 Prozent niedriger aus als im Jahr zuvor, wie das Statistikamt Insee am Freitag mitteilte. Die Regierung war in ihren Haushaltsplanungen von einem Minus von elf Prozent ausgegangen. Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaft schrumpfte 2020 einer ersten Schätzung zufolge um fünf Prozent.

Die wegen der zweiten Corona-Welle erfolgten neuen Beschränkungen in Frankreich schlugen Ende 2020 nicht so stark durch wie befürchtet. Das Bruttoinlandsprodukt fiel von Oktober bis Dezember um 1,3 Prozent zum Vorquartal. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 4,0 Prozent gerechnet nach einem Rekordwachstum im Sommer von 18,5 Prozent, das auf den schweren Corona-Einbruch im Frühjahr folgte.

Die Regierung rechnet trotz anhaltender Corona-Beschränkungen mit einer kräftigen Konjunkturerholung im Jahresverlauf. Sie geht derzeit von einem Wachstum von etwa sechs Prozent aus – ungeachtet der nur schleppend angelaufen Impfkampagne in Frankreich.

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