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Konjunktur Japans Exporte sinken um knapp zwölf Prozent

Japan bekommt die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren. Die Exporte sind eingebrochen und auch bei den Importen verzeichnet das Land ein Minus.

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Auch die Importe sind in Japan zurückgegangen. Quelle: Reuters

Japans Außenhandel schrumpft infolge der Corona-Pandemie. Durch den Einbruch der Auslandsnachfrage sind die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Prozent gefallen, wie vorläufige Daten des japanischen Finanzministeriums am Montag zeigten. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Rückgang von 10,1 Prozent gerechnet.

Die Einfuhren fielen im März um fünf Prozent, Analysten hatten durchschnittlich einen Rückgang um 9,8 Prozent erwartet. Nach Regionen gingen die Exporte nach China, Japans größtem Handelspartner, bis März um 8,7 Prozent zurück, was auf einen Einbruch bei Autoteilen, organischen Verbindungen und Elektro-Chips zurückzuführen sei.

Der US-Absatz, ein weiterer wichtiger Markt für japanische Güter wie Autos und Elektronik, fiel im März im Jahresumschlag um 16,5 Prozent. Die Lieferungen nach Asien, auf die mehr als die Hälfte der japanischen Exporte entfallen, schrumpften um 9,4 Prozent.

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