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Leasingkonzern Grenke kündigt Testat von Wirtschaftsprüfer für Mitte Mai an

Der wegen seiner Bilanzierung kritisierte Leasingspezialist rechnet Mitte Mai mit einem Testat seines Jahresabschlusses 2020. Die Aktie steigt deutlich.

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Der Finanzdienstleister hatte nach Vorwürfen der Bilanzmanipulation durch den britischen Leerverkäufer Fraser Perring Fehler in der Geschäftspolitik eingeräumt. Quelle: dpa

Der Leasingkonzern Grenke will im Mai einen testierten Jahresabschluss vorlegen. Die Wirtschaftsprüfer von KPMG hätten dem Aufsichtsrat den 17. Mai als Termin für ein Testat genannt, teilte das Unternehmen aus Baden-Baden am Montag mit. Der Geschäftsbericht solle dann am 21. Mai veröffentlicht werden. Bereits am kommenden Freitag präsentiert der Vorstand die vorläufigen Zahlen des vergangenen Geschäftsjahrs.

Die Grenke-Aktien zogen auf die Nachrichten hin an und notierten zuletzt mehr als sieben Prozent im Plus bei 35,96 Euro.

Grenke hat nach Vorwürfen der Bilanzmanipulation durch den britischen Leerverkäufer Fraser Perring Fehler in der Geschäftspolitik eingeräumt, sah sich aber durch eine Sonderprüfung der Finanzaufsicht BaFin vom Vorwurf der Geldwäsche entlastet. Die von der Behörde beauftragte Wirtschaftsprüfungsfirma Mazars hatte aber Mängel bei den Vorkehrungen gegen Geldwäsche festgestellt.

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