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Wirtschaftsstudium auf dem Prüfstand Sind unsere BWL- und VWL-Studenten gut genug?

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BWL & VWL: Sind Wirtschaftsstudenten gut genug? Quelle: Dmitri Broido

Behörden, Banken und Beratungen – sie alle reißen sich um Wirtschaftswissenschaftler. Doch Experten streiten darüber, ob deutsche Uni-Absolventen wirklich fit für den Arbeitsmarkt des 21. Jahrhunderts sind.

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Wer einen Hammer in der Hand hält, sieht angeblich in jedem Problem einen Nagel. Für Johannes Brandmann ist dieser sprichwörtliche Hammer die Mathematik. Und jeder Nagel eine Gleichung, die es zu lösen gilt.

An einem regnerischen Januartag sitzt der 21-Jährige in einem Café nahe der Universität Bonn und wärmt seine Hände an einem frischen Minztee. Brandmann gönnt sich gerade eine Pause vom Lernen. Bald stehen seine letzten Klausuren an, Vertragstheorie und Internationale Bankleistungen. Er schließt in diesem Jahr sein Bachelor-Studium der Volkswirtschaftslehre ab. Und danach? Mal sehen.

„Es ist in gewisser Weise ein ökonomisches Optimierungsproblem“, sagt Brandmann. In den vergangenen Jahren hat er gelernt, wie man Lagrange-Funktionen löst, Indifferenzkurven zeichnet und spieltheoretisch Nash-Gleichgewichte herleitet. Aber welchen Arbeitgeber kann er mit seinen Fertigkeiten beeindrucken? Welches Unternehmen interessiert sich für seine Fachkompetenz? Wem ist sein akademisches Wissen bares Geld wert? Kurz: Was bringt ihm sein Wirtschaftsstudium?

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