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Industriekonzern Thyssenkrupp: eine riskante, aber reizvolle Spekulation

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Die Einzelteile von Thyssenkrupp sind deutlich mehr wert als der Börsenwert Quelle: dpa

Durch den überraschenden Führungswechsel bei Thyssenkrupp ist die Spekulation um die Sanierung des Industriekonzerns neu entbrannt. Nur noch acht Milliarden Euro kosten alle Thyssen-Aktien zusammengenommen. Ein Dumpingpreis, denn in Thyssenkrupp steckt viel mehr.

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In dem Moment, in dem Thyssenkrupp nicht mehr im Dax ist, steigt der Kurs. Das Umfeld ist brisant: Konzernchef Guido Kerkhoff muss überraschend gehen. Die Führung übernimmt Aufsichtsratschefin Martina Merz. Das ist eine kommissarische Zwischenlösung, die auf zwölf Monate angesetzt ist. Eine strukturelle Richtungsentscheidung, wie es mit dem Konzern nun weitergeht, ist damit nicht getroffen – und deshalb öffnet sich neuer Spielraum für Spekulationen.

Dass die Aktie trotz der jüngsten Verunsicherung eher zulegt, hat mehrere Gründe. Schon im allgemeinen Börsenanstieg von Mitte August bis September ist die Thyssenkrupp-Aktie gut mitgestiegen. Hier hat sich schon angedeutet, dass der Rauswurf aus dem Dax auf dem erreichten niedrigen Kursniveau keine Rolle mehr spielt. Indexorientierte Verkäufe sind längst gelaufen und für die Aktie keine Belastung mehr.

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