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Im Namen des Klimas Die Ablasshändler

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Die Ablasshändler Quelle: Dmitri Broido

Flugreisen, Stahlhütten, Kraftwerke: Das Geschäft mit der Kompensation von CO2-Sünden boomt wie nie zuvor – doch nicht alle Klimaschutzprojekte halten, was sie versprechen.

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Andreas Weckwert ist erst wenige Schritte in seinen Wald getreten, da gehen die Probleme schon los. Irgendwo muss er durch eine Ameisenstraße gelaufen sein. Nun krabbeln die Tierchen an seinen Beinen hoch, unter die Hose, in die Socken, beißen zu. Weckwert versucht sie abzuwischen. „Je kleiner, umso biestiger“, schimpft er. Und stapft weiter: „Man muss sie nur loswerden.“ Es klingt, als meine er nicht nur die Insekten. Sondern auch seine anderen, die größeren Gegner.

Weckwert hat es nicht immer einfach mit diesem Wald, mit diesem Unternehmen. Seit sieben Jahren pflanzen er und sein Team in Togo Bäume, auf einer Fläche von 835 Hektar, ungefähr so viel wie rund 1000 Fußballfelder. 1,5 Millionen Bäume haben sie bereits ausgebracht, einige sind schon 13 Meter hoch, an anderen Stellen werden sie noch überragt vom Elefantengras. „Die wachsen noch“, sagt Weckwert. Und retten dann das Weltklima. Das ist Weckwerts Versprechen.

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