WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Ein Jahr hinter den Kulissen des ADAC Wie Europas größter Automobilclub vor die Wand gefahren wird

Premium
ADAC: Das Protokoll einer Selbstzerstörung. Quelle: Illustration: Miriam Migliazzi & Mart Klein

Der ADAC hat inzwischen mehr Mitglieder als die evangelische Kirche – aber immer noch kein Geschäftsmodell. Fünf Jahre nach dem großen Betrugsskandal sind zentrale Reformvorhaben gescheitert. Stattdessen wird erbittert gestritten: um die Zukunft, das Vermögen und die Macht. Ein Jahr in Europas wohl mächtigstem Lobbykonzern.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Die Zukunft kommt in blauer Chinohose und weißen Turnschuhen. Alexander Möller, 44, betritt die Bühne in Halle 17 des hannoverschen Messegeländes, ausgestattet mit den Insignien eines Chief Change Officers, krawattenlos und mit Dreitagebart. Ganz klar: Hier will einer die weltgrößte Computerschau Cebit nutzen, um die Wiederauferstehung des ADAC zu feiern. Möller führt die Geschäfte von Deutschlands größtem Verein und Europas Autoclub Nummer eins. Und er hat die Vision, den ADAC vom „Pannen- zum Mobilitätshelfer“ zu promovieren, zu einer Art Multiverkehrsplattform für Bus, Bahn, Fahrrad und Auto – zu einem „Dienstleister“, der „functions of mobility“ anbietet.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

Jetzt 4 Wochen testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%