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Übel verschluckt Alete kämpft ums Überleben

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Alete im Regal Quelle: imago

Alete, die Traditionsmarke für Babykost, muss korrigieren, was der einstige Mutterkonzern Nestlé versäumt hat.

Die drei Tennisplätze liegen am Rand der bayrischen Gemeinde Weiding. Bis nach Tschechien sind es nur rund 30 Kilometer. Ährenfelder grenzen an den roten Sand, nur einen kurzen Spaziergang entfernt, schlängelt sich der Inn um die Sportstätte. Es ist ein wahres Idyll, das sich auf einer ungewöhnlichen Verkaufsliste findet: Die Aschenplätze gehören dem Babykosthersteller Alete. Und dessen neuer Chef Helmut Hörz will verkaufen, was nicht zum Kerngeschäft gehört.

Auch ein Waldstück und kleine Reihenhäuser will der 57-Jährige, der einst bei Metro und Edeka Karriere gemacht hat, loswerden. Hörz weiß, dass er damit kein Vermögen rausholen kann. Doch die Immobilienverkäufe sind ohnehin nur die Vorbereitungen für den entscheidenden Deal: Alete soll wieder verkauft werden. Die Marke, eine deutsche Ikone in der Lebensmittelbranche, kämpft ums Überleben. Hohe Verluste drücken auf die Bilanzen, die Marktanteile bröckeln, und die angeblich so gesunden Produkte für Kinder entpuppen sich als wahre Zuckerbomben.

Investor verzweifelt gesucht

 
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