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Derbystar Das riskante Geschäft mit dem Bundesligaball

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Zum Bundesliga-Auftakt wird mit Bällen von Derbystar gespielt. Quelle: dpa

Ab dieser Saison rüstet der Mittelständler Derbystar die Bundesliga mit Bällen aus – und nicht mehr Adidas. Hohe Lizenzgebühren könnten den Prestigeerfolg schnell zum Minusgeschäft machen.

Dieser Ball hat Joachim Böhmer schon Albträume beschert. Der schlimmste: In der Bundesliga verdaddeln die Stürmer reihenweise erstklassige Torchancen – und schimpfen deshalb auf das miese Spielgerät. Für Böhmer wäre das schlecht. Denn der Ball stammt von ihm.

Der 56-Jährige ist einer von zwei Geschäftsführern des Sportartikelherstellers Derbystar. Ab der neuen Saison, die an diesem Wochenende startet, kickt die Eliteklasse des deutschen Fußballs mit seinen Bällen.
Böhmer und sein Kollege Andreas Filipovic, 46, werden deshalb beim Eröffnungsspiel des Rekordmeisters Bayern München gegen die TSG Hoffenheim den Flug des Balles aus nächster Nähe verfolgen – und hoffen inständig auf Tore: „Schließlich haben wir auf diesen Tag jahrelang hingefiebert.“

 
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