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Pablo Hernandez de Cos EZB-Ratsmitglied mahnt Banken zu umsichtiger Dividenden-Politik

Spaniens Notenbankchef mahnt die Banken angesichts der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Unsicherheit zu einer umsichtigen Dividenden-Politik.

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Spaniens Notenbankchef mahnt die Banken zu einer umsichtigen Dividenden-Politik.

EZB-Ratsmitglied Pablo Hernandez de Cos hat die Banken angesichts der Corona-Pandemie zu einer umsichtigen Dividenden-Politik gemahnt. Dies gelte auch vor dem Hintergrund der mit der Virus-Krise verbundenen anhaltenden Unsicherheit, sagte der Spanier am Montag.

Die EZB-Bankenaufseher haben den Instituten empfohlen, wegen der Coronakrise bis zum 1. Januar 2021 auf die Auszahlung von Dividenden und auf Aktienrückkäufe zu verzichten. Damit soll es den Banken ermöglicht werden, drohende Verluste zu verkraften und die Wirtschaft zu unterstützen. Die Aufseher wollen diesen Beschluss im Dezember auf den Prüfstand stellen.

Laut früheren Äußerungen von EZB-Direktor Yves Mersch wird die Europäische Zentralbank danach womöglich zu einer flexibleren Praxis übergehen. Die Kontrolleure könnten dann zu ihrer üblichen Vorgehensweise zurückkehren, geplante Ausschüttungen an die Aktionäre im Einzelfall zu überprüfen. Es sei denn, die Aufsicht komme zu dem Schluss, dass die Kapitalprognosen der Banken weiterhin von hoher Unsicherheit geprägt seien. 

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