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Anfragen bei neun Konzernen US-Aufsicht untersucht Lieferkettenprobleme

Das Coronavirus hat auch die weltweiten Containerhäfen beeinträchtigt. Quelle: imago images

Haben die jüngsten Lieferkettenprobleme zu wettbewerbsschädigendem Verhalten oder höheren Preisen geführt? Das untersucht jedenfalls momentan die US-Handelsaufsicht FTC.

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Die US-Handelsaufsicht (FTC) hat im Rahmen einer Untersuchung der jüngsten Lieferkettenprobleme von neun Konzernen Stellungnahmen angefordert. Es solle geprüft werden, ob die Probleme etwa zu wettbewerbsschädigendem Verhalten oder höheren Preisen geführt hätten, hieß es am Montag in einer Erklärung. FTC-Chefin Lina Khan zufolge werden die Ermittlungen „Marktbedingungen und Geschäftspraktiken“ aufdecken, die vielleicht „diese Probleme verschlimmert oder asymmetrische Effekte hervorgerufen“ hätten. Angeschrieben wurden demnach Walmart, Amazon, Kroger, C&S Wholesale Grocers, Associated Wholesale Grocers, McLane von Berkshire Hathaway, Procter & Gamble, Tyson Foods und Kraft Heinz. Sie haben 45 Tage Zeit für eine Antwort.

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie sind weltweit die Lieferketten durcheinandergekommen. US-Präsident Joe Biden sollte am Montag mit den Chefs von großen Einzelhändlern und anderen Unternehmen zusammenkommen, um über eine ausreichende Versorgung während der Feiertage zu sprechen.

Mehr zum Thema: Die Wahrheit über die Versorgungskrise – eine Geschichte über die Verletzlichkeit der Weltwirtschaft in sechs Kapiteln.

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