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Arbeitsmarkt Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe fällt auf den tiefsten Stand seit anderthalb Jahren

Es ist bereits der vierte Rückgang in Folge. Doch von gesunden Arbeitsmarktbedingungen sind die USA noch weit entfernt.

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Wie hier in Orlando haben sich seit Beginn der Pandemie viele US-Amerikaner arbeitslos gemeldet. Die Zahlen gehen allerdings zurück. Quelle: dpa

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist auf den niedrigsten Stand seit fast anderthalb Jahren gesunken. Insgesamt stellten vergangene Woche 348.000 Amerikaner einen Antrag auf staatliche Stütze – 29.000 weniger als in den sieben Tagen zuvor, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Das war bereits der vierte Rückgang in Folge. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich eine Abnahme auf 363.000 erwartet.
Allerdings ist es bis zur Normalisierung noch ein langer Weg. Zwar gab es seit dem Rekordwert von 6,149 Millionen Anfang April 2020 während der ersten Corona-Welle einen starken Rückgang. Allerdings bleiben die Erstanträge über der Spanne von 200.000 bis 250.000, bei der Ökonomen von gesunden Arbeitsmarktbedingungen sprechen.
Der Mangel an Kinderbetreuungsplätzen und die Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus werden für den Arbeitskräftemangel mitverantwortlich gemacht, über den derzeit viele Unternehmen klagen. Ende Juni gab es einen Rekord von 10,1 Millionen offenen Stellen. Die Zahl der Beschäftigten liegt noch um 5,7 Millionen unter ihrem Höchststand von Februar 2020.

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