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EcuadorPräsidentschaftswahl in Ecuador: Kandidaten gehen in Stichwahl

Die Wahlen waren von der Ermordung eines Kandidaten überschattet worden. Mitte Oktober soll bei einer Stichwahl das Rennen um den Präsidentschaftsposten geklärt werden. 21.08.2023 - 08:30 Uhr

Nach Auszählung von mehr als 70 Prozent der Stimmen lag die 45-jährige Gonzales mit 33 Prozent deutlich vorn, wie die Wahlkommission am Sonntagabend (Ortszeit) in der Hauptstadt Quito mitteilte.

Foto: Bloomberg

Bei der Präsidentschaftswahl in Ecuador gehen die linksgerichtete Kandidatin Luisa Gonzalez und der Geschäftsmann Daniel Noboa in die zweite Runde. Nach Auszählung von mehr als 70 Prozent der Stimmen lag die 45-jährige Gonzales mit 33 Prozent deutlich vorn, wie die Wahlkommission am Sonntagabend (Ortszeit) in der Hauptstadt Quito mitteilte. Der 35 Jahre alte Noboa, Sohn des Unternehmers und früheren Präsidentschaftskandidaten Alvaro Noboa, kam demnach überraschend mit 24 Prozent auf den zweiten Platz.

„Wir feiern, weil wir Geschichte schreiben, obwohl so viele von uns ignoriert wurden. Heute beginnen wir, eine andere Geschichte zu zeichnen“, sagte Gonzalez vor Anhängern bei einer Veranstaltung im Süden Quitos. Gonzales gilt als Schützling des wegen Korruption verurteilten Ex-Präsidenten Rafael Correa.

Noboa erklärte, das ecuadorianische Volk habe gewonnen. „Der Kandidat der Jugend, der Menschen, die Hoffnung suchen, die Ecuador verändern wollen, hat gesiegt.“ Er freue sich auf die Stichwahl gegen Gonzalez, die für den 15. Oktober angesetzt ist.

Die Wahlen waren von der Ermordung eines Kandidaten überschattet worden. Der Kandidat Fernando Villavicencio, der der Korruption den Kampf angesagt hatte, war bei einer Wahlkampfveranstaltung getötet worden. Dennoch konnte seine Partei am Sonntag 16 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

Nach dem Attentat wurde der Journalist Christian Zurita als Ersatzkandidat nominiert, doch der Name Villavicencio erschien auf den Wahlzetteln, da diese vor seiner Ermordung gedruckt worden waren. Villavicencio war ein erbitterter Gegner von Ex-Präsident Correa. Zurita räumte am Sonntagabend zusammen mit mehreren anderen Kandidaten seine Niederlage ein.

Das südamerikanische Land mit seinen rund 18 Millionen Einwohnern kämpft mit einer zunehmenden Welle der Gewalt und dem wachsenden Einfluss von Drogenkartellen.

rtr
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