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IS-Miliz bekennt sich Fast 20 Menschen sterben bei Attentat in Bagdad

Bei einem Selbstmordattentat in der Nähe Bagdads verlieren fast 20 Zivilisten ihre Leben, Dutzende werden verletzt. Ein zweiter Angreifer wird von Sicherheitskräften erschossen. Der IS beansprucht die Tat für sich.

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Das Symbolbild zeigt die Hauptstadt Bagdad. Quelle: dpa

Bagdad/Kairo In der Nähe der irakischen Hauptstadt Bagdad sind bei einem Selbstmordanschlag am Montag fast 20 Menschen getötet worden. Etwa 30 Menschen seien verletzt worden, als sich ein Attentäter in der Region Nahrawan südöstlich von Bagdad in die Luft gesprengt habe, teilte das irakische Innenministerium mit. Einen zweiten Angreifer hätten Sicherheitskräfte erschossen. Die Opfer des Anschlages seien Zivilisten.

Die radikal-islamische IS-Miliz reklamierte über ihre Propaganda-Agentur Amak das Attentat für sich und sprach von 35 getöteten Angehörigen einer schiitischen paramilitärischen Einheit. Die irakische Armee hat nach eigenen Angaben Mitte November die letzte vom IS kontrollierte Stadt befreit. Syrien hatte Anfang des Monats den Sieg über den sogenannten Islamischen Staat erklärt, der 2014 weite Teile in beiden Ländern unter seine Kontrolle gebracht und ein Kalifat ausgerufen hatte.

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