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Koreanische HalbinselSüdkoreas Präsident warnt vor Krieg

Im Konflikt zwischen den USA und Nordkorea ermahnt Südkoreas Präsident Moon Jae In beide Seite zu ruhigem Verhalten. "Es darf keinen weiteren Krieg auf der koreanischen Halbinsel geben", sagte er am Montag. 14.08.2017 - 12:59 Uhr aktualisiert

Südkoreas Präsident Moon Jae In warnt vor weiterer Eskalation im Konflikt zwischen den USA und Nordkorea.

Foto: dpa

Südkoreas Präsident Moon Jae In hat eine politische Lösung des Nordkorea-Streits angemahnt. "Es darf keinen weiteren Krieg auf der koreanischen Halbinsel geben", sagte Moon am Montag auf einem Treffen mit Beratern. Der Atomstreit mit Nordkorea müsse friedlich beigelegt werden, mahnte er. Von Nordkorea erwarte er, dass es sein bedrohliches Verhalten einstelle. An die Adresse der USA gerichtet sagte Moon: "Ich bin überzeugt, die Vereinigten Staaten werden ruhig und verantwortungsbewusst auf die gegenwärtige Situation reagieren."

Die derzeitige Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel stellt nach Einschätzung von Südkoreas Präsidenten Moon Jae In nichtsdestotrotz eine „schwerwiegendere, reellere und dringlichere Bedrohung als je zuvor“ dar. Nordkorea störe mit seinen Raketentests den Frieden sowohl in der Region als auch weltweit, wurde Moon am Montag nach einem Treffen mit dem US-Generalstabschef Joseph Dunford von einem Präsidentensprecher zitiert.

Nach Einschätzung Südkoreas werde Nordkoreas Drohung gegen die US-Pazifikinsel Guam aller Voraussicht nach nicht in die Tat umsetzen. Die Wahrscheinlichkeit sei „extrem gering“, sagte Verteidigungsminister Song Young Moo am Montag während eines parlamentarischen Verteidigungsausschusses. Die Militärführungen Südkoreas und der USA teilten diese Einschätzung.

In den vergangenen Tagen haben sowohl Nordkoreas Führung als auch US-Präsident Donald Trump mit immer neuen Drohungen die Lage angeheizt. Beide Seiten signalisierten die Bereitschaft zu Militäraktionen. Nordkorea testete Langstreckenraketen, die auch US-Gebiet erreichen können. Nach Einschätzung japanischer Experten könnte Nordkorea mittlerweile auch so kompakte Atomsprengköpfe bauen, dass sie auf diese Raketen montiert werden können.

Beide Staaten beendeten ihren Krieg gegeneinander 1953 lediglich mit einem Waffenstillstand. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht geschlossen.

rtr, dpa
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