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Migration Lukaschenko ordnet Errichtung von Nachtlager für Migranten an

Alexander Lukaschenko, der belarussische Präsident, bringt eine Schlafstelle für Flüchtlinge auf den Weg. Zuvor gab es an der Grenze zu Polen Konflikte mit der Polizei.

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In der Region Grodno werde ein Logistikzentrum so umfunktioniert, dass Frauen und Kinder dort übernachten könnten, meldete die Staatsagentur Belta am Dienstagabend. Quelle: dpa

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat die Errichtung eines Nachtlagers für Migranten nahe der polnischen Grenze angeordnet. In der Region Grodno werde ein Logistikzentrum so umfunktioniert, dass Frauen und Kinder dort übernachten könnten, meldete die Staatsagentur Belta am Dienstagabend. Auf beigefügten Fotos ist zu sehen, wie Menschen in einer Halle Matten und Decken ausbreiten.

Nach Auseinandersetzungen zwischen Migranten und polnischen Uniformierten hatte sich die Lage am Grenzübergang Kuznica-Brusgi zuvor wieder etwas beruhigt. Am Vormittag hatten polnische Sicherheitskräfte nach übereinstimmenden Berichten aus Polen und Belarus Wasserwerfer gegen Menschen eingesetzt, die die Grenzanlage in Richtung EU überqueren wollten.

Warschau und Brüssel werfen dem immer wieder als „letzten Diktator Europas“ kritisierten Lukaschenko vor, gezielt Menschen aus Krisenregionen wie Afghanistan und dem Irak einfliegen zu lassen, um sie dann in die EU zu schleusen.

Mehr: Weißrusslandkrise: Neue Sanktionen kommen – Lukaschenko droht mit Gas-Boykott

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