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Nord Stream 2 US-Sanktionen gegen russische Unterstützer

Die Biden-Administration belegt ein Verlegeschiff und dessen Eigner mit Strafmaßnahmen. Kritikern des Pipeline-Projekts geht der Schritt nicht weit genug.

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Die USA lehnen die Pipeline mit der Begründung ab, Europa werde dadurch noch abhängiger von russischem Erdgas. Quelle: AP

Die Regierung des neuen US-Präsidenten Joe Biden bereitet weitere Sanktionen gegen den Bau der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 vor. Das Außenministerium machte in einem am Freitag vorgelegten Bericht an den Kongress zwei russische Unterstützer des Projekts aus, die nun mit Strafmaßnahmen belegt werden könnten.

Dabei handelt es sich um das Schiff „Fortuna“ und dessen Eigner KVT-RUS, wie Kongressmitarbeiter erläuterten. Die beiden werden bereits sanktioniert durch eine Maßnahme von Bidens Amtsvorgänger Trump, weil sie den Bau von Nord Stream 2 unterstützen.

Die Gegner des Vorhabens im Kongress äußerten die Einschätzung, dass der Schritt der Biden-Regierung kaum dazu beitragen dürfte, die Arbeiten an dem Projekt aufzuhalten.

Die USA lehnen den Bau der rund 1200 Kilometer langen Röhre mit der Begründung ab, Europa werde dadurch noch abhängiger von russischem Erdgas. Die Vereinigten Staaten wollen allerdings auch eigenes Gas in Europa verkaufen.

Die Mehrheit an dem Pipeline-Projekt hält der russische Energiekonzern Gazprom. Finanzpartner sind Wintershall Dea und Uniper aus Deutschland sowie die österreichische OMV, Royal Dutch Shell und Engie.

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