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Recep Tayyip Erdogan Türkei kann Flüchtlinge nicht zum Bleiben zwingen

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sagt, die Türkei könne Flüchtlinge nicht zum Verbleib im Land zwingen. Zudem kritisierte er die EU aufgrund ihrer Flüchtlingspolitik.

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Der türkische Staatspräsident Erdogan Quelle: REUTERS

Die Türkei kann syrische Flüchtlinge nach den Worten von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan nicht zum Verbleib im Land zwingen. Wer in der Türkei Zuflucht suche, sei weiterhin willkommen, sagte Erdogan in Ankara. „Aber denjenigen, die weiterziehen wollen, um in westlichen Ländern eine Zukunft zu suchen, denen werden wir nichts sagen.“

So viel Geld bekommen Flüchtlinge in den europäischen Ländern

Vor dem bevorstehenden EU-Gipfel äußerte Erdogan sich extrem pessimistisch zu den Perspektiven, den Flüchtlingszustrom in die EU zu bremsen. „Egal wie grob, wie gnadenlos, wie gewissenlos die westlichen Länder sich verhalten, sie haben keine Chance, diesen Strom unter Kontrolle zu halten.“

Erdogan erhob Vorwürfe gegen die EU. „Es geht nicht mehr um Geld und Finanzierung, ohnehin hat die Europäische Union auch in dieser Sache ihr Versprechen noch nicht einhalten können.“ Es gehe um eine sichere Zukunft für Millionen Menschen. Die EU hat der Türkei drei Milliarden Euro Finanzhilfen in der Flüchtlingskrise zugesagt. Das Geld ist nach Angaben aus der Regierung in Ankara noch nicht gezahlt worden.

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