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Rentenerhöhung Rentner erhalten in Österreich künftig bis zu 405 Euro im Jahr mehr

Die rechtskonservative Regierung erhöht die Renten ab Januar 2019 um bis zu 2,9 Prozent. Das kostet den Staat rund eine Milliarden Euro.

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Österreichsregierung will trotz der Rentenerhöhung 2019 keine neuen Schulden machen. Quelle: Reuters

Wien Die rechtskonservative Regierung in Österreich hat eine Erhöhung der Renten beschlossen. Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung mitteilte, sollen Rentner mit einer Rente von bis zu 1115 Euro ab Januar 2019 2,6 Prozent mehr bekommen. Das entspricht einer Erhöhung um bis zu 405 Euro jährlich.

„Es gibt in Österreich viele Menschen, die mit einer Pension unter 1000 Euro im Monat leben müssen“, sagte Kanzler Kurz. „Es ist für uns wichtig, nach Kräften alles zu tun, damit ein Altern in Würde auch möglich ist.“ Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der rechten Regierungspartei FPÖ erklärte, dass es bei der Erhöhung der niedrigen Renten um soziale Fairness und Gerechtigkeit gehe.

Für Monatsrenten zwischen 1115 Euro und 1450 Euro sinkt die geplante Erhöhung stückweise von 2,6 Prozent auf die Inflationsanpassung in Höhe von 2,0 Prozent, die darüber hinaus bis zu einer Monatsrente von 3402 gezahlt wird. Wer mehr Rente bekommt, erhält ab dem kommenden Jahr eine monatliche Erhöhung um 68 Euro.

Die gesamte Rentenerhöhung kostet nach Angaben der Regierung 1,07 Milliarden Euro. „Das ändert nichts an den Budgetplänen und insbesondere daran, dass wir in 2019 erstmals keine neue Schulden machen wollen“, sagte Kurz. Die Regierung bekräftige zudem ihr Ziel, dass Renteneintrittsalter in Österreich zu erhöhen. Frühpensionen sollten der Ausnahmefall sein, sagte Kurz.

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