Russische Strafzölle WTO folgt EU-Einspruch

Strafzölle Quelle: dpa

Russland muss Strafzölle auf deutsche Kleinlaster nachbessern. Einwände aus Moskau zeigen vor Gremium der Welthandelsorganisation keinen Erfolg.

Die EU bleibt mit ihrer Klage gegen russische Strafzölle auf billige Kleinlaster aus Deutschland und Italien auch nach Protesten Russlands weitgehend erfolgreich. Ein Berufungsgremium der Welthandelsorganisation (WTO) schmetterte Einwände Moskaus gegen eine erste Entscheidung von Anfang 2017 am Donnerstag ab. Der Entscheid des Berufungsgremiums ist bindend.

Russland muss die Strafzölle nun abschaffen oder anders, das heißt WTO-konform, gestalten. Die EU hatte den Fall 2014 vor die WTO gebracht. Betroffen waren Nutzfahrzeuge mit einem Gewicht zwischen 2,8 und 3,5 Tonnen. Russland hatte sie mit Zöllen von bis zu fast 30 Prozent belegt.

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