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Russland-Ermittlungen Trump-Vertrauter Roger Stone gerät ins Visier des FBI

Wieder gelangt ein bisher unbekannter Kontakt eines Trump-Vertrauten zu einem russischen Staatsbürger ans Tageslicht. Das FBI untersucht den Vorfall.

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Roger Stone ist ein langjähriger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump. Quelle: AP

Washington In der Russlandaffäre untersucht FBI-Sonderermittler Robert Mueller ein bislang nicht öffentlich bekanntes Treffen eines langjährigen Vertrauten von US-Präsident Donald Trump, Roger Stone, und einem russischen Staatsbürger.

In Briefen an den Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses wurde der Kontakt vom Mai 2016 offengelegt. Demnach wollte der Mann im Gegenzug für schädliche Informationen über die Wahlkampagne von Trumps damaliger Rivalin Hillary Clinton eine Summe von zwei Millionen Dollar. Stone lehnte das Angebot ab.

Das Treffen wurde von Michael Caputo arrangiert, der damals für Trumps Kampagne arbeitete. Er und Stone glauben nun nach eigener Aussage, der Mann sei ein FBI-Ermittler mit dem Auftrag gewesen, ihnen etwas anzuhängen. Der Betroffene hat das gegenüber der Zeitung „Washington Post“ geleugnet.

Bei einer Ermittlung des US-Kongresses zur mutmaßlichen Einmischung Russlands in die US-Präsidentenwahl 2016 gaben weder Caputo noch Stone an, mit dem Russen in Kontakt gestanden zu haben. Bei der Untersuchung des Sonderermittlers Mueller gerät Trumps Wahlkampfteam vermehrt in den Fokus. Der US-Präsident und seine Vertrauten haben etwaige Absprachen mit Moskau mehrfach abgestritten.

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